»Orpheus in der Unterwelt« am Mi, 6. Dez 2023

Wie gestern bereits angekündigt, kommt es aufgrund eines Streikaufrufs von ver.di am heutigen Mittwoch, 6. Dezember 2023 zu Änderungen im Spielbetrieb der Komischen Oper Berlin.

Die Vorstellung von Orpheus in der Unterwelt wird KONZERTANT in der Komischen Oper Berlin @Schillertheater stattfinden; Beginn ist wie geplant um 19 Uhr. Die Sänger:innen sowie die Chorsolisten und das Orchester der Komischen Oper Berlin werden in einer sehr speziellen Version auf der Bühne zu erleben sein. Wir freuen uns sehr, dass wir Ihren Vorstellungsbesuch so trotzdem ermöglichen können, und würden uns freuen, Sie trotz der modifizierten Fassung heute Abend bei uns im Haus begrüßen zu dürfen.

Sie haben bereits Tickets gekauft?

Sie müssen nichts tun – und haben verschiedene Möglichkeiten:

Sie wollen die konzertante Vorstellung besuchen:
Ihre Karten behalten ihre Gültigkeit und Sie können die heutige konzertante Vorstellung damit besuchen.
Zusätzlich erhalten Sie während des Vorstellungsbesuches ein Stichwort, mit dem Sie bei Ihrer nächsten Buchung 50% Nachlass auf eine Vorstellung Ihrer Wahl (ausgenommen Premieren, Silvester-Vorstellungen und Gastspiele) bekommen. Gültig bis Ende der Spielzeit 2023/24. Die Buchung ist möglich an der Tageskasse oder über unseren Telefonservice. Der Nachlass ist nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar.

Sie wollen die heutige Vorstellung nicht besuchen:
Alle Karten, die nicht genutzt/gescannt wurden, werden ab morgen automatisch storniert und in einen dem Kaufpreis entsprechenden Gutschein umgewandelt. Sollten Sie eine Auszahlung des Ticketbetrages wünschen, füllen Sie einfach online das Rückerstattungsformular aus oder kontaktieren Sie den Kartenservice Papagena unter +49 (0)30 47 99 74 00.

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Mehr dazu

28. Februar 2024

Save the date!

Neun Premieren, neun Wiederaufnahmen, sieben Sinfoniekonzerte, ein Festival und vieles mehr! Am 13. März präsentieren wir Ihnen das Programm der Spielzeit 2024/2025. Ab dem 25. März, 11 Uhr, beginnt der allgemeine Vorverkauf online, an der Opernkasse und über das Kartentelefon.

Unser Geheimtipp: Mit einer OpernCard25 sparen Sie 25% auf bis zu zwei Tickets pro Vorstellung und damit können Sie sich außerdem im exklusiven VVK ab dem 18. März, 11 Uhr, die besten Plätze sichern!

Foto © Iko Freese | drama-berlin.de
2024/2025
Neues von der Baustelle
21. Februar 2024

Neues von der Baustelle

Spieglein, Spieglein an der Wand ...! Wir sind selber überrascht, wie schnell sich unser Stammhaus verändert. Der Rückbau ist in vollem Gange. Die Spiegel sind abgenommen, eingepackt und werden gut verstaut bis zur Restaurierung. Wir freuen uns schon sehr auf unser neues Opernhaus!
Sanierung Umbau Behrenstraße
29. Januar 2024
Barrie Kosky nimmt uns mit in eine düster-romantische Bühnenwelt. Ein Szenario wie von Caspar David Friedrich gemalt. ... Dmitry Ulyanov verkörpert diesen König Dodon in feister Falstaffmanier als bra­mar­ba­sie­rend-donnernder Bass. Die matarihafte Verführerin singt Kseniia Proshina mit schillernd-umgarnendem Sopran, eiskalte Spitzen setzend, in orientalisch-verschlungenen Läufen in der überhaupt klangfarbenreichen Musik Rimsky-Korsakows. ... Die entfaltet das Orchester der Komischen Oper unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors James Gaffigan einfühlsam: von zart-romantisch bis zur überdrehten Farce.
Dystopisches Märchen: »Der Goldene Hahn« an der Komischen Oper, Barbara Wiegand, rbb Inforadio
#KOBGoldenerHahn
29. Januar 2024
Das war ein runder, voller Erfolg! Die Komische Oper hat gepunktet. Und zwar mit einem Werk, das ja wirklich ans Haus passt. ... Es ist keine platte Aktualisierung, es ist für Kosky ein Märchen und es geht um die Magie der Bilder. Und alles, was man für heute daraus ableiten könnte, überlässt Kosky der Intelligenz des Publikums. ... James Gaffigan hat diese vielschichtige Partitur wirklich ausgeleuchtet bis in die hintersten Winkel. ... Ein kurzweiliges Vergnügen, der Chor - das Rückgrat des Hauses - mal wieder grandios. ... Wer da hingeht, macht nichts falsch!
Premiere an der Komischen Oper »Der goldene Hahn«, Andreas Göbel, rbbKultur
#KOBGoldenerHahn
19. Januar 2024
Kultureinrichtungen und Aktive der Kunst und Kultur haben sich regional oder stadtweit in Erklärungen zusammengeschlossen und zu einem länderübergreifenden Netzwerk verbunden. Die Erklärungen von DIE VIELEN formulieren eine klare Haltung gegenüber gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Angriffen auf die Kunstfreiheit. Als Grundtext für jede neue Erklärung dient die Berliner Erklärung der VIELEN, die von einem diversen Kreis von Aktiven der Kulturlandschaft entwickelt und abgestimmt wurde.

Die Komische Oper Berlin ist Teil der VIELEN die daran erinnern, wie wichtig es ist, den Leitspruch »Nie wieder ist jetzt!« ernst zu nehmen und für einen solidarischen Zusammenhalt einzustehen. Wir möchten an dieser Stelle dazu ermuntern, sich auf vielfältige Art und Weise mit den Themen auseinanderzusetzen, die für unseren demokratischen Diskurs so wichtig sind.

In den Inszenierungen Anatevka sowie over and over vorbei nicht vorbei findet eine solche Auseinandersetzung in den kommenden Wochen auf ganz unterschiedliche Weise auch auf den Bühnen unseres Hauses statt – wir laden herzlich dazu ein, sich diese Stücke, gerade im Angesicht aktueller politischer Tendenzen, anzuschauen.
Nie wieder ist jetzt!
12. Januar 2024

Neues von der Baustelle

Adieu Kronleuchter! Der prachtvolle Leuchter wurde herabgelassen. Jetzt wird er von Restauratoren auseinandergebaut, katalogisiert und eingelagert. Wenn das Haus in der Behrenstraße in einigen Jahren wieder die Türen öffnet, wird er glänzend in 18 Meter Höhe unter der Decke hängen. Wir freuen uns schon darauf!
©Maximiliam Grosser
Sanierung Umbau Behrenstraße
11. Januar 2024

Herzlichen Glückwunsch Katharine Mehrling!

»Sie ist eine Ausnahmekünstlerin, großartig, facettenreich und wirklich einzigartig … wir lieben sie einfach!« diese Worte fallen vergangenen Samstag in unserem Foyer, wenn man unsere Gäste nach Katharine Mehrling fragt. Nicht nur wir sind ihre größten Fans – auch die Mitglieder des Theaterclubs e.V. sind ihr und ihrer künstlerischen Perfektion verfallen. Zum siebten Mal wurde Katharine Mehrling mit dem Theaterpreis »Goldener Vorhang« geehrt, in diesem Jahr für den Weill Abend … und mit morgen könnt’ ihr mich!. Absolut verdient, finden wir und möchten ihr gratulieren und uns bei ihr für all die unvergesslichen Abende bedanken!
5. Januar 2024

Hadi Bakalım – Auf geht’s!

Auf geht´s ins neue Jahr! Unser Operndolmuş fährt am 8. Januar zum ersten Mal raus in die Stadt und Sie können dabei sein. Um 19 Uhr singen Mitglieder unseres Opernstudios in der Stadtbibliothek Lichtenberg vom Aufbruch ins Neue. Da die Plätze begrenzt sind, lohnt es sich, sich hier vorher anzumelden.


Selam Opera
1. Januar 2024

Yeni yılınız kutlu olsun, Bonne année und Happy New Year!

2024 wird #allesaußergewöhnlich! Wir freuen uns auf ein großartiges, friedliches, aufregendes, mitreißendes, spielerisches, glückliches, wildes, gesundes, vielseitiges und brandneues Jahr mit Ihnen!
29.10.2023

Barrie Kosky zeigt die Welt als eine selbstverliebte Show

Nach fünf Minuten weiß man in der Premiere bereits, dass das Ensemble der Komischen Oper in seiner Interimsspielstätte Schillertheater angekommen ist. ... Es gibt Applaus auf offener Szene. Das geht den dreistündigen Abend über so weiter.
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBChicago #Vaudeville #Musical
29.10.2023

Unmoral siegt!

...hier kickt bald der Musical-Drive, den so nur die Komische Oper kann, groovt das Orchester unter Adam Benzwi besonders lässig und jazzy, reißt es das Publikum am Ende von den Sitzen.
Georg Kasch, Nachtkritik
#KOBChicago #Vaudeville #Musical
29.10.2023

Killer-Girls rocken den Knast

Katharine Mehrling als berlinernde Göre Roxy röhrt, tanzt, singt, bettelt, lügt, jammert, gewinnt und verliert einfach hinreißend, ebenso Ruth Brauer-Kvam, ihre Schicksalsschwester Velma, ruchlos, neidisch, böse und geschockt.
Maria Ossowski, rbb24/ARD
#KOBChicago #Vaudeville #Musical
17. Oktober 2023

Es war uns ein Fest!

Vielen Dank an alle Besucher:innen unseres Spielzeiteröffnungsfestes! Wir sind noch ganz beseelt von diesem tollen Tag und freuen uns, dass wir gemeinsam den Geist des Hauses wieder beschwören konnten. Jetzt kann es so richtig losgehen in unserer Interimsspielstätte! Nächster Halt: Chicago!
© Jan Windszus Photography
Speilzeiteröffnungsfest
17. September 2023
Eine grandiose Musiktheater-Produktion, die in die Annalen der Komischen Oper eingehen wird.
»Das Floß der Medusa«: Die Hoffnung stirbt zuletzt
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBMedusa
17. September 2023
Mit dem szenisch aufbereiteten Oratorium 'Das Floß der Medusa' von Hans Werner Henze hat sich die Komische Oper Berlin eine glanzvolle erste Premiere dieser Spielzeit verschafft. … Sinnigerweise zeigt sie, dass Heimatlosigkeit eine Chance sein kann, ein Ausnahmezustand auch ungeahnte Kräfte freisetzt.
… Titus Engel leitet das Riesenorchester der Komischen Oper mit beweglichem, exotisch bestücktem Schlagwerk beeindruckend souverän, höchst expressiv und sogar transparent.
Komische Oper im Flughafen Tempelhof: Requiem für die Verdammten des Wassers
Isabel Herzfeld, Der Tagesspiegel
#KOBMEdusa
8. September 2023

Schlüsselübergabe!

Kultursenator Joe Chialo und unsere Ko-Intendanz Susanne Moser und Philip Bröking haben heute gemeinsam den Schlüssel an Bausenator Christian Gaebler übergeben. Ein nächster wichtiger und emotionaler Schritt während unserer Sanierungs- und Umbauphase in unserem Stammhaus in der Behrenstraße.

In den nächsten Jahren wird das Haus aus den baulichen Gegebenheiten der 60er Jahre geholt, aber keine Sorge wir spielen weiter: Im Schillertheater und auch in Ihrem Kiez!

Foto © Jan Windszus Photography
Sanierung Raus in die Stadt
10. August 2023

Angekommen im Schillertheater

So langsam kommen wir an in unserem »Übergangszuhause« und gestalten es mit viel Sinn und Sinnlichkeit, wie Sie es von uns kennen.

Freuen Sie sich schon auf unser neues Stammhaus? Am 15. Oktober können Sie dabei sein und beim Spielzeiteröffnungfest mit uns gemeinsam das wunderschöne Schillertheater und unser Programm erkunden!

Foto © Selina Julie
Schillertheater
26. Juni 2023

Der letzte Vorhang fällt!

Keine Sorge, denn er wird weiter zu bewundern sein: ab Sommer 2024 im »Infozentrum Baustelle Komische Oper Berlin« gleich neben der Opernkasse. Diese bleibt übrigens auch während des Umbaus geöffnet!
Sanierung Umbau Entdecken
11. Juni 2023

Abschied & Aufbruch

Bye, bye, Behrenstraße! Das Publikum feierte die Künstler:innen und viele Mitarbeiter:innen nach der gestrigen Vorstellung Saul mit Standing Ovations! Dies war für lange Zeit die letzte Vorstellung in unserem Stammhaus, das in den kommenden Jahren umfangreich saniert und modernisiert wird. Zum Glück bedeutet unser Abschied auch einen Aufbruch. Wir freuen uns auf die kommenden Spielzeiten im Schillertheater und auf die vielen Bühnen in der ganzen Stadt ... Auf ein Wiedersehen!

© Jan Windszus Photography
Bye Bye Behrenstraße!
29. Mai 2023
»Eine schöne Idee, dem großartigen Aryeh Nussbaum Cohen nach dem Schlusschor noch ein Lied von Herbert Howells anzuvertrauen... Es zeigt Cohen als einen Altus von einzigartigem Schmelz... Rupert Charlesworths Tenorstimme verbindet Klarheit und Unbedingtheit zu einer sprechenden vokalen Geste. Ebenso leuchtet aus Nadja Mchantafs Sopran die reine und einfache Zuneigung der Michal zu David... Dazu kommt ein fantastisch wendiger, klein besetzter, aber wunderbar präsenter Chor, den David Cavelius im Sinne bester britischer Chöre einstudiert hat. Seine Leistung im letzten Bild mit einzeln verlöschenden Einsätzen, der ergreifenden Klage und dem Aufschwung zum Jubelchor formt eine der eindrucksvollsten Chorszenen, die man in den letzten Jahren in Berliner Opernhäusern hören konnte.«
Händels »Saul«: Eine der eindrucksvollsten Chorszenen der letzten Jahre
Peter Uehling, Berliner Zeitung
#KOBSaul
28. Mai 2023

»Ranisch erzählt die Geschichte erfrischend neu ... am Ende stürmischer Beifall für alle. Für Dirigent David Bates und sein furioses Orchester. Beifall für den Chor und die allesamt stimmgewaltigen Solisten. Beifall auch für den Regisseur, der künftig weiter am Haus arbeiten wird. Ein Riesen-Erfolg, um in der Bildsprache zu bleiben.«
Komische Oper: Vor dem Umzug noch ein Highlight — mit »Saul«
Peter Zander, Berliner Morgenpost
#KOBSaul
8. Mai 2023
In den inneren Zwisten und Verwerfungen gelingen Andrew Staples wahrhaft große sängerische Momente. … Größte Entdeckung, fast Sensation, ist der Countertenor Key’mon Murrah. … Der wahre Clou der Aufführung ist der kindliche Erzähler mit vollendeter Gelassenheit und Souveränität. … Die Rolle korrespondiert mit dem später auftretenden Engel, gleichfalls ein großartiger Solist des Tölzer Knabenchors. - Ich kann nur sagen, viel Glück dabei, solche Sonder- und Spezialpointen auch in Zukunft hervorzuzaubern!
»Jephtha« von Georg Friedrich Händel
Kai Luehrs-Kaiser, rbb kulturradio,
#KOBJephtha #KOBHändel
6. Mai 2023

DOK fordert Ausgleich der Tarifabschlüsse

Vom 4. bis 6. Mai trafen sich die Intendant:innen, Operndirektor:innen und Geschhäftsführenden Direktor:innen der Deutschsprachigen Opernkonferenz (DOK) in der Komischen Oper Berlin.

Der 1957 gegründete Zusammenschluss der 13 größten Opernhäuser im deutschsprachigen Raum sowie dre assoziierten Mitgliedsbühnen aus London, Mailand und Paris ist das zentrale Forum für den Austausch unter den Leitungsteams.

Im Fokus der gemeinsamen Gespräche standen die aktuel­len Tarifabschlüsse im Öffentlichen Dienst und damit auch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen der nächsten Jahre: die Folgen der Pandemie, sowie des Krieges in der Ukraine und damit zusammenhängender Faktoren, wie die Energiekrise und steigende Kosten vor allem der Gehälter und Löhne.

Deutsche Opern Konferenz
17. April 2023
Dreieinhalb Stunden pures Musiktheaterglück... und ein richtiger Inszenierungs-Coup. Wer opulente Oper liebt und sich dieses Spektakel entgehen lässt, ist selbst schuld... Kill for a ticket!
Wiederentdeckung an der Komischen Oper: Ein Triumph für Hamlet - und Ophelia
Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel
#KOBHamlet
17. April 2023
Die beste Berliner Opernproduktion dieser Saison.
Durchdrehender Schmerzklang: »Hamlet« an der Komischen Oper
Peter Uehling, Berliner Zeitung
#KOBHamlet
30. März 2023

Königin-Gemahlin Camilla und Elke Büdenbender besuchen die Komische Oper Berlin

»Die Musiktheatervermittlung liegt uns sehr am Herzen. Sie ist schon seit vielen Jahren fester Bestandteil dessen, was die Komische Oper Berlin ausmacht: wir wollen die erste Berührung mit Musiktheater für unsere Zuschauer:innen so faszinierend wie möglich gestalten, einen eigenen Zugang zur Kunstform Oper schaffen und gleichzeitig in einen direkten und fruchtbaren Dialog mit ihrem Publikum treten. Deshalb empfin­ den wir es als besondere Auszeichnung für unser Opernhaus, dass Jung – für alle! bis über den Ärmelkanal Wellen geschlagen hat und wir unserem royalen Besuch einen Einblick in unsere Arbeit mit der jungen Generation geben zu können.«

Susanne Moser und Philip Bröking, Ko-lntendant:innen Komische Oper Berlin
Königlicher Besuch Jung für alle