Presseservice

Tanz in den Mai

Spring!

Passend zum Frühlingsmonat Mai präsentiert die Komische Oper Berlin eines der absoluten Meisterwerke des 20. Jahrhunderts: Igor Strawinskys »Le sacre du printemps« – ein Ballett über ein Frühlingsopferritual, das mit seinen vertrackten Rhythmen und seiner aggressiven Klangsprache bis heute eines der imposantesten Schlüsselwerke Neuer Musik ist. Bei der Uraufführung am 29. Mai 1913 ereignete sich in Paris der wohl größte Musikskandal des 20. Jahrhunderts: 27 Verletzte und eine konsternierte Pariser High Society fielen dem Ballett zum Opfer. Aufreger des Abends war sowohl die Musik als auch das vom Ballets de Russe auf der Bühne dargestellte: In einer archaischen Zeremonie wird eine Frau ausgewählt, die sich in den Tod tanzt, um den Frühling heraufzubeschwören. Scharfe Dissonanzen, kantige Melodien und komplex geschichtete Rhythmen sprengten die Hörgewohnheiten des Publikums und lassen die Musik wie ein unaufhaltsames Naturereignis wirken. Strawinsky selbst bevorzugte fortan die rein orchestrale Version seines Werkes ohne Ballett, wie es auch in diesem Konzert an der Komischen Oper Berlin zu erleben ist.
Moor Mother in Concert!

Schicksalsklänge

Das Orchester der Komischen Oper Berlin hat in den vergangenen Jahren einige Gipfeltreffen der besonderen Art ermöglicht: David Bowie traf auf Bruckner, Nick Cave auf Schubert. Diese Reihe wird am 10. April spektakulär fortgesetzt: Die Ikone des elektronischen Hip-Hop Moor Mother trifft auf Tschaikowsky – und Moor Mother performt selbst! Das Ergebnis ist: Verblüffend. Großartig. Ohren öffnend. Und elektrisierend.

Komische Oper Berlin: Spielzeit 2026/27

Von Königen und Göttern, von Hähnen und Pferden, von Liebe und Leid, von Märchen und Magie, von Konserven und Pasteten, von Diven auf Brettern, die die Welt bedeuten... und vieles mehr!
»Die Kürzungen im Kulturetat werden weiterhin einen enormen Einfluss auf unsere künstlerische Arbeit haben. Wir können und wollen aber nicht an der Qualität sparen. Die Konsequenz sind weniger Neuproduktionen. Ein mutiges und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, bleibt jedoch eine Selbstverständlichkeit: Die künstlerische Qualität darf nicht unter dem Spardruck leiden. In den drei vergangenen Auswärtsspielzeiten haben wir gesehen, was trotzdem möglich sein kann. Aus der gemeinsamen Freude für die fantastischen Möglichkeiten des Musiktheaters schöpfen wir unsere Kraft, dank derer wir zuversichtlich und enthusiastisch in die Zukunft blicken. Lassen Sie sich begeistern!
Neben dem Programm auf der Bühne richtet sich unser Blick auf das Stammhaus in der Behrenstraße, dessen notwendige Sanierung weiterhin eine große Herausforderung darstellt. Zwischenzeitliche Unsicherheiten über die Finanzierung hatten sogar einen Baustopp befürchten lassen. Dass dieser abgewendet werden konnte und die Arbeiten fortgesetzt werden, ist ein wichtiges Signal des Berliner Senats für die Zukunft des Hauses. Die Sanierung und Erweiterung des Opernhauses ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, den Spielbetrieb der Komischen Oper Berlin langfristig zu sichern und dem Publikum auch künftig außergewöhnliche Musiktheatererlebnisse zu ermöglichen.« #allesaußergewöhnlich
Omen!

Belshazzar

Georg Friedrich Händel
Oratorium in drei Akten [1745]
Libretto von Charles Jennens nach Bibeltexten
Regierende Rüpel sind wieder in Mode und an der Macht. Dieser Typus Mann räumt auf, stürzt um, greift durch, nimmt aus; und er fühlt sich dabei toll, jung und heiterdestruktiv. Auch König Belshazzar war ein Rüpel, ein Monsterregent in biblischen Zeiten…

Die Komische Oper Berlin trauert um ihr Ehrenmitglied Tom Schilling

Die Komische Oper Berlin trauert um ihr Ehrenmitglied Tom Schilling, der das Gesicht des Hauses nahezu drei Jahrzehnte – von 1965 bis 1993 – als Chefchoreograf auf entscheidende Weise mitprägte. Schilling verstarb am 16. Januar 2026, kurz vor seinem 98. Geburtstag. Seiner testamentarischen Verfügung zufolge wurde sein Tod erst nach seiner Beisetzung am 26. Februar bekanntgegeben.

GMD James Gaffigan verlängert bis 2030

Seit dem sanierungsbedingten vorübergehenden Umzug ins Schillertheater mit Beginn der Spielzeit 2023/2024 übernahm James Gaffigan den Posten des Generalmusikdirektors an der Komischen Oper Berlin. Nun verlängert er seinen Vertrag, der zunächst bis zum Sommer 2027 geschlossen war, bis 2030.
Liebe, Lust und Leichen

Lady Macbeth von Mzensk

Dmitri Schostakowitsch
Oper in vier Akten [1934]
nach einer Erzählung von Nikolai S. Leskow
Libretto von Alexander G. Preis
Nachdem Barrie Kosky bei Dmitri Schostakowitschs Jugendoper »Die Nase« eine herrlich-groteske Inszenierung auf die Bühne zauberte, widmet er sich nun der weitaus radikaleren Oper des russischen Komponisten: »Lady Macbeth von Mzensk« – eine dunkle Erzählung über Sex, Gewalt und eine der spannendsten Frauenfiguren der Operngeschichte!
Festival für brandneues Musiktheater — Limited Edition vom 12. bis 15. Februar 2026

SCHALL&RAUSCH

Für vier pulsierende Nächte zieht Schall&Rausch wieder in Berlin-Neukölln ein und verwandelt den Stadtteil in verschiedenen Spielorten in einen Pleasureground für alle, deren Herz für brandneues Musiktheater und schillernde Kontraste schlägt.
Das Neujahrskonzert mit Ulrich Matthes

Matthes macht‘s

Nachdem Regisseur Herbert Fritsch das Publikum 2024 mit einem extravaganten Sinfoniekonzert in seinen Bann gezogen hat, wird an der Komischen Oper Berlin aus dieser Idee nun eine schöne Tradition. Die Rolle des prominenten Konzertgestalters übernimmt dieses Mal der charismatische Schauspieler Ulrich Matthes. Unter dem Motto »Aufbruch und Zuversicht« setzt er den fulminanten Startschuss für das neue Jahr und gibt spannende Einblicke in seine musikalischen Lieblingsstücke.
Ost-Berliner West-Coast-Blues

In Frisco ist der Teufel los

Guido Masanetz
Operette in vier Akten [1962]
Libretto von Otto Schneidereit
Libretto-Neufassung von Maurycy Janowski
In San Francisco sind die Dollars knapp und alte Seemänner wie »Klabautermann« Jonas leben ohne Dach überm Kopf in der Hafenstadt voller Ganoven. Unverhofft erbt der Bootsführer Anatol Brown mit dem Hotel Nevada das letzte Haus im Hafenviertel, das sich die profitgierige Xonga Miller noch nicht unter den Nagel reißen konnte. Nur zu blöd, dass Anatols Erbonkel ausgerechnet bei der Nachtlokalmagnatin einen Schuldenberg angehäuft hat! Kann Anatol die 10.000 Dollar nicht zurückzahlen, platzt sein Traum, aus dem Nevada ein Heim für pensionsreife Matrosen zu machen…
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