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Bronwyn Lace

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Bronwyn Lace ist eine aus Botsuana stammende bildende Künstlerin, die zwischen Johannesburg und Wien lebt und arbeitet. Ortsspezifität, Reaktionsfähigkeit und Performativität stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Lace konzentriert sich auf die kollaborativen Beziehungen zwischen Kunst und anderen Bereichen, darunter Physik, Geschichte, Museologie, Philosophie und Literatur.

2004 schloss Bronwyn Lace ihr Studium im Studienfach Fine Arts ab und gründete 2016 gemeinsam mit William Kentridge das Centre for the Less Good Idea in Johannesburg, Südafrika, das sie heute leitet und als internationale Kontaktperson fungiert. Im Jahr 2020 war Lace Mitbegründerin von The Zone, einem Kollektiv aus Wien, das sich für die Entwicklung eines völlig neuartigen transdisziplinären und deliberativen Ansatzes für die Untersuchung und kuratorische Arbeit in Kunst und Wissenschaft einsetzt. Als Teil des Centre for the Less Good Idea präsentiert sie in dieser Spielzeit gemeinsam mit der Komischen Oper Berlin und der Neuköllner Oper die Kammeroper Selemo.

Stand: Januar 2026

Magazin

12. Juni 2026
Es ist ein politischer Abend geworden – ein Abend, der hoffentlich sehr viel mit unserer heutigen Zeit zu tun hat. Adam Benzwi und ich haben uns bei allen Texten, bei allen Musikstücken immer gefragt: Welche Bögen können wir ins Heute schlagen? Mokka-Hits und Milchbar-Träume bringt deutsch-deutsche Geschichte auf die Bühne – als einen Abend, der unterhaltend ist, aber auch nachdenklich macht mit einer Prise Melancholie.
#KOBMokkaHits
17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando