Dimitry Ivashchenko
NAME
Dimitry Ivashchenko
HEIMAT
Russland
STUDIUM
Gesang am M. I. Glinka State Conservatory in Novosibirsk
Weitere Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe
CDs
2012: Richard Wagner Parsifal (PentaTone Classics)
2015: Wolfgang Amadeus Mozart Die Entführung aus dem Serail (harmonia mundi)
2017: Ludwig van Beethoven Sinfonien 1–9 (Studio Marek Polewski)
2019: Ludwig van Beethoven Leonore (harmonia mundi)
2019: Shostakovich Sinfonie Nr. 14 (Sony)
DVDs
2024: Richard Wagner Tristan und Isolde (Monarda)
WICHTIGE DIRIGENT:INNEN
René Jacobs
Simon Rattle
Pierre Boulez
Kirill Petrenko
Claus Peter Flor
Ivo Hentschel
WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Andreas Homoki
Barrie Kosky
Christof Loy
Simon McBurney
Marco Arturo Marelli
WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Rocco (Leonore, Festspielhaus Baden–Baden)
Doctor Bartolo (Le nozze di Figaro, Opéra national du Capitole)
Timur (Turandot, Bregenzer Festspiele)
Mephisto (Faust, Opera Hong Kong)
Arkel (Pelléas et Mélisande, Staatstheater Darmstadt)
Titelpartie in Eugen Onegin (Wiener Staatsoper)
AUSFLÜGE
Solist (Jeanne d’Arc au bûcher, Elbphilharmonie)
Konzerttournee mit den Berliner Philharmonikern (BeethovensSinfonie Nr. 9)
Schumann, Szenen aus Goethes Faust (Teatro all Scala di Milano)
AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Pope (Lady Macbeth von Mzensk)
Lindorf (Hoffmanns Erzählungen)
Sarastro/Sprecher (Die Zauberflöte)
Ariodate (Xerxes)
Escamillo (Carmen)
Wassermann (Rusalka)
Stand: Oktober 2025
Dimitry Ivashchenko
HEIMAT
Russland
STUDIUM
Gesang am M. I. Glinka State Conservatory in Novosibirsk
Weitere Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe
CDs
2012: Richard Wagner Parsifal (PentaTone Classics)
2015: Wolfgang Amadeus Mozart Die Entführung aus dem Serail (harmonia mundi)
2017: Ludwig van Beethoven Sinfonien 1–9 (Studio Marek Polewski)
2019: Ludwig van Beethoven Leonore (harmonia mundi)
2019: Shostakovich Sinfonie Nr. 14 (Sony)
DVDs
2024: Richard Wagner Tristan und Isolde (Monarda)
WICHTIGE DIRIGENT:INNEN
René Jacobs
Simon Rattle
Pierre Boulez
Kirill Petrenko
Claus Peter Flor
Ivo Hentschel
WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Andreas Homoki
Barrie Kosky
Christof Loy
Simon McBurney
Marco Arturo Marelli
WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Rocco (Leonore, Festspielhaus Baden–Baden)
Doctor Bartolo (Le nozze di Figaro, Opéra national du Capitole)
Timur (Turandot, Bregenzer Festspiele)
Mephisto (Faust, Opera Hong Kong)
Arkel (Pelléas et Mélisande, Staatstheater Darmstadt)
Titelpartie in Eugen Onegin (Wiener Staatsoper)
AUSFLÜGE
Solist (Jeanne d’Arc au bûcher, Elbphilharmonie)
Konzerttournee mit den Berliner Philharmonikern (BeethovensSinfonie Nr. 9)
Schumann, Szenen aus Goethes Faust (Teatro all Scala di Milano)
AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Pope (Lady Macbeth von Mzensk)
Lindorf (Hoffmanns Erzählungen)
Sarastro/Sprecher (Die Zauberflöte)
Ariodate (Xerxes)
Escamillo (Carmen)
Wassermann (Rusalka)
Stand: Oktober 2025
1. Von welcher Opernfigur hast du am meisten gelernt (und was)?
Eine Schlüsselrolle meiner frühen Laufbahn war Sarastro in Die Zauberflöte. Als junger, russischsprachiger Sänger stand ich vor der Herausforderung, deutsche Dialoge überzeugend zu gestalten – eine Aufgabe, die mich an meine Grenzen brachte. In der intensiven Zusammenarbeit mit meinem Regisseur lernte ich, dass ein Text mehr ist als Worte: Er hat Subtext, innere Bewegung, unausgesprochene Gedanken. Diese Erfahrung hat mein Verständnis von Interpretation nachhaltig geprägt.
2. Was singst du, wenn niemand hinhört?
Wenn niemand zuhört, singe ich am liebsten Stücke aus dem Repertoire von Frank Sinatra – »New York, New York«, »Strangers in the Night« oder »My Way«.
3. Welchen Beruf hättest du heute, wenn du nicht Sänger geworden wärst?
Als Kind wollte ich unbedingt Polizist werden. Wahrscheinlich wäre ich es auch geworden, wenn ich nicht Opernsänger geworden wäre. Ich habe ein tiefes Empfinden für Gerechtigkeit und Ordnung, was mir sowohl privat wie auch beruflich sehr am Herzen liegt.
4. Welches Kunsterlebnis hat für dich alles verändert?
Es ist schwer zu sagen, welches Kunsterlebnis mein Leben wirklich verändert hat, weil Musik mich schon seit meiner Kindheit begleitet. Aber ich erinnere mich sehr gut an ein Konzert, das ich mit meiner Mutter besucht habe: georgischer Gesang und Tanz. Diese Energie, diese Stimmen – das hat mich tief beeindruckt und ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.
5. Was machst du nach der Vorstellung?
Nach einer Vorstellung brauche ich erst einmal Ruhe. Am liebsten mache ich gar nichts – ich versuche, den Kopf auszuschalten und diesen stillen, leeren Moment zu genießen. Das ist ein ganz besonderes Gefühl.
Eine Schlüsselrolle meiner frühen Laufbahn war Sarastro in Die Zauberflöte. Als junger, russischsprachiger Sänger stand ich vor der Herausforderung, deutsche Dialoge überzeugend zu gestalten – eine Aufgabe, die mich an meine Grenzen brachte. In der intensiven Zusammenarbeit mit meinem Regisseur lernte ich, dass ein Text mehr ist als Worte: Er hat Subtext, innere Bewegung, unausgesprochene Gedanken. Diese Erfahrung hat mein Verständnis von Interpretation nachhaltig geprägt.
2. Was singst du, wenn niemand hinhört?
Wenn niemand zuhört, singe ich am liebsten Stücke aus dem Repertoire von Frank Sinatra – »New York, New York«, »Strangers in the Night« oder »My Way«.
3. Welchen Beruf hättest du heute, wenn du nicht Sänger geworden wärst?
Als Kind wollte ich unbedingt Polizist werden. Wahrscheinlich wäre ich es auch geworden, wenn ich nicht Opernsänger geworden wäre. Ich habe ein tiefes Empfinden für Gerechtigkeit und Ordnung, was mir sowohl privat wie auch beruflich sehr am Herzen liegt.
4. Welches Kunsterlebnis hat für dich alles verändert?
Es ist schwer zu sagen, welches Kunsterlebnis mein Leben wirklich verändert hat, weil Musik mich schon seit meiner Kindheit begleitet. Aber ich erinnere mich sehr gut an ein Konzert, das ich mit meiner Mutter besucht habe: georgischer Gesang und Tanz. Diese Energie, diese Stimmen – das hat mich tief beeindruckt und ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.
5. Was machst du nach der Vorstellung?
Nach einer Vorstellung brauche ich erst einmal Ruhe. Am liebsten mache ich gar nichts – ich versuche, den Kopf auszuschalten und diesen stillen, leeren Moment zu genießen. Das ist ein ganz besonderes Gefühl.
Nächste Termine und Besetzung
Magazin
4. September 2026
Archaisches Elementartheater
Mich fasziniert, wie Reimann mit diesen zeitlosen Themen des Stoffs umgeht: eine dysfunktionale heteronormative Familie als Metapher für die ganze Welt, Macht, Machtmissbrauch, Krieg, Wahnsinn. In Lear geht es um enge zwischenmenschliche Beziehungen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Körper, die Emotionen, die Stimmen. […] Es wird ein archaisches Elementartheater: konzentriert, ohne Schnickschnack. Der Hangar 4 ist das Bühnenbild. Wenn nur zwei Menschen in Hysterie und voller Angst über diese große Fläche laufen – das alleine ist schon Theater.
Barrie Kosky, Regisseur Lear, in: Siegessäule 09/26, Ecki Ramón Weber: Sturm in Hangar 4
#KOBLear
28. August 2026
Innenarchitektur des Infozentrums UdL 41 nominiert
Ein Stück vom tiefroten Bühnenvorhang, samt bezogene Sitzbänke, mit Aufklebern übersäte Spinde der Bühnenmitarbeiter:innen, Uhren ohne Lauf: wie eine Art Ensemble angehaltener Zeit erinnern sie an unser Stammhaus in der Behrenstraße. Im ehemaligen Souvenirgeschäft Unter den Linden 41 sind sie als Zeitkapseln vergangener Opernabende zu bewundern und rahmen gleichzeitig die Bühne für die Zukunft des Opernhauses: Seit 2024 gastiert hier das Infozentrum UdL41 mit Einblicken zur Sanierung des Haupthauses der Komischen Oper Berlin.
Entworfen hat das ausgefeilte Konzept aus Erinnerungstücken und Zukunftsblick die Innenarchitektin Hella Schindel. UdL41 ist nun Begegnungsort mit unserer vielleicht kleinsten Bühne für Vorträge und Konzerte und Startpunkt für Baustellenführungen. Zusammen mit Sitzmöblierung für unserer Interimsspielstätten ist die Gestaltung des Infozentrums nominiert für den Deutschen Innenarchitekturpreis 2026.
Foto: © Philipp Funke
Entworfen hat das ausgefeilte Konzept aus Erinnerungstücken und Zukunftsblick die Innenarchitektin Hella Schindel. UdL41 ist nun Begegnungsort mit unserer vielleicht kleinsten Bühne für Vorträge und Konzerte und Startpunkt für Baustellenführungen. Zusammen mit Sitzmöblierung für unserer Interimsspielstätten ist die Gestaltung des Infozentrums nominiert für den Deutschen Innenarchitekturpreis 2026.
Foto: © Philipp Funke
#KOBSanierung
26. August 2026
IN MEMORIAM
Anny Schlemm
22. Februar 1929 – 20. August 2026
22. Februar 1929 – 20. August 2026
Die Komische Oper Berlin trauert um ihr Ehrenmitglied Anny Schlemm. Sie verstarb am 20. August 2026 im Alter von 97 Jahren in Graz.
26. Juni 2026
Ambur Braid für DER FAUST nominiert
Ambur Braid ist für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert in der Kategorie »Darsteller:in Musiktheater«. Ihr eindrucksvolles Rollendebüt als Katerina Lwowna Ismailowa in Barrie Koskys Lady Macbeth von Mzensk sei jederzeit authentisch, ziehe das Publikum in ihren Bann, fordere zum Miterleben und Mitleiden heraus – niemand im Saal bliebe teilnahmslos zurück, lobt die Jury Ambur Braids stimmliche Wucht und ihre starke Bühnenpräsenz:
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darsteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.
Anna Ponnath, Tour Guide, in: Peeking Behind the Curtain an Inside Look at Komische Oper's Backstage Tours, the-berliner.com
27. April 2026
Im Stimmengewirr der Henker
Josefine Mindus im Gespräch über die Freiheit des Wahnsinns, über Gaslighting als zeitloses Sujet und das Privileg perfekter Partituren
Ophelia singt nicht von sich. Sie singt, was die anderen über sie gesagt haben – Hamlet, Polonius, Gertrude. Genau das ist die radikale Entscheidung, die Brett Dean in seiner Komposition »And once I played Ophelia« getroffen hat, und genau das ist es, was die schwedische Sopranistin Josefine Mindus an diesem Werk so fasziniert. Sie hat Deans Ophelia bereits mit Streichquartett gesungen; nun singt sie es in der Orchesterfassung – und nennt es, ohne zu zögern, eine perfekte Komposition.
Ophelia singt nicht von sich. Sie singt, was die anderen über sie gesagt haben – Hamlet, Polonius, Gertrude. Genau das ist die radikale Entscheidung, die Brett Dean in seiner Komposition »And once I played Ophelia« getroffen hat, und genau das ist es, was die schwedische Sopranistin Josefine Mindus an diesem Werk so fasziniert. Sie hat Deans Ophelia bereits mit Streichquartett gesungen; nun singt sie es in der Orchesterfassung – und nennt es, ohne zu zögern, eine perfekte Komposition.
#KOBSiKo
