Arnulf Ballhorn

Arnulf Ballhorn ist seit über 25 Jahren Bassist im Orchester der Komischen Oper Berlin und dort auch in kammermusikalische Produktionen und interkulturelle Projekte involviert. Sein Kontrabass-Studium absolvierte er bei Prof. Rainer Zepperitz, dem langjährigen Solo-Bassisten der Berliner Philharmoniker.

Musikalische Vorlieben lassen sich für ihn schwer eingrenzen:
Neben seiner Arbeit im Orchester gehören zeitgenössische Musik und klassische Kammermusik ebenso wie Jazz und Tango und die intensive Arbeit mit dem E-Bass zu seinen musikalischen Grundbedürfnissen. Inspirationen bekam er durch Unterricht bei Bassisten wie Miroslav Vitouš, Gary Willis und Jonas Hellborg, aber auch das Glorvigen-Trio, die Arbeit mit der Schauspielerin und Sängerin Dagmar Manzel und verschiedene Projekte mit dem Vibraphonisten Oli Bott bieten immer neue Herausforderungen. Er spielt regelmäßig auf internationalen Festivals unterschiedlichster Musikrichtungen und betreibt außerdem ein eigenes Label und Studio.

Im Orchester geht sein Engagement über den »normalen« Dienst weit hinaus. Im Team von Selam Opera und besonders für den »Operndolmuş« konnte Arnulf Ballhorn Ideen und Erfahrungen einbringen.

Bei einigen der aufsehenerregenden Festivals der Komischen Oper Berlin der vergangenen Jahre (u. a. den beiden Tango-Festivals und dem Festival Schall und Rausch) sind verschiedene Programmbausteine maßgeblich von ihm gestaltet worden.

Stand: Januar 2026

Magazin

12. Juni 2026
Es ist ein politischer Abend geworden – ein Abend, der hoffentlich sehr viel mit unserer heutigen Zeit zu tun hat. Adam Benzwi und ich haben uns bei allen Texten, bei allen Musikstücken immer gefragt: Welche Bögen können wir ins Heute schlagen? Mokka-Hits und Milchbar-Träume bringt deutsch-deutsche Geschichte auf die Bühne – als einen Abend, der unterhaltend ist, aber auch nachdenklich macht mit einer Prise Melancholie.
#KOBMokkaHits
17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando