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Ju­lia Schaf­fen­rath

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MITGLIED DES OPERNSTUDIOS DER KOMISCHEN OPER BERLIN

HEIMAT
Axams/Tirol/Österreich

STUDIUM
2016–2019: Tiroler Landeskonservatorium bei Maria Erlacher-Forster
seit 2019: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Edith Lienbacher

WETTBEWERBE/PREISE
»Prima la musica 2016«: 1. Preis mit Auszeichnung
»Prima la musica 2018«: Bundessiegerin
»Internationaler Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti« 2022: Semifinalistin

Magazin

10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darssteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.
30. April 2026
Im letzten Teil der Oper tritt eine Anspielung auf Donald Trump auf, doch wird er nicht wörtlich als er selbst dargestellt, sondern durch Mutanten verkörpert, die sich seiner Slogans und der Sprache der Selbstinszenierung bedienen.
Auf sehr treffende Weise zeichnet Olga Neuwirth hier ein Bild des gegenwärtigen Populismus und Nationalismus. Sie zeigt, wie gefährlich Politik wird, wenn sie sich in ein Spektakel verwandelt und beginnt, auf gesellschaftlicher Angst sowie auf der Ausgrenzung anderer zu basieren.

Regisseurin Ewelina Marciniak über ihre Neusinszinierung von Olga Neuwirths Oper Orlando, in: Corinna Kolbe: Abgesang auf das Patriarchat, Tagesspiegel Spielzeit von 24.04.2026
#KOBOrlando