Annemarie Woods
Die irische Kostüm- und Bühnenbildnerin Annemarie Woods gewann 2011 zusammen mit dem britischen Regisseur Sam Brown in Graz den Ring Award. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören Bühnenbild und Kostümdesign für Polifemo (Opéra de Lille, Regie: Bruno Ravella), Bühnenbild und Kostümdesign für Trouble in Tahiti/A Quiet Place unter der Regie von Oliver Mears sowie Kostüm- und Bühnenbild für The Handmaid’s Tale (English National Opera, Regie: Annilese Miskimmon). Sie arbeitet regelmäßig am Opernhaus Zürich und entwarf zuletzt die Kostüme für L'Orfeo (Regie: Evgeny Titov) und Roméo et Juliette, Ada’s Butterfly sowie Girl with a Pearl Earring, inszeniert von Ted Huffman, mit dem sie bereits viele Jahre zusammenarbeitet (unter anderem Rinaldo an der Oper Frankfurt, Salome an der Oper Köln, Ein Sommernachtstraum an der Opéra National Montpellier). Sie war außerdem Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin für Billy Budd, inszeniert von Annilese Miskimmon an Den Norske Opera & Ballet in Oslo. Weitere Engagements führten sie an die Pariser Oper, die Deutsche Oper Berlin, De Nationale Opera in Amsterdam, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Welsh National Opera, die Opéra national de Nancy-Lorraine und das Glyndebourne Festival. An der Komischen Oper Berlin entwarf sie die Kostüme für La traviata.
Stand: Januar 2026
Stand: Januar 2026
Magazin
30. Oktober 2026
Stärke und Verletzlichkeit
Die koreanische Sängerin Gloria Jieun Choi hat sich mit ihrem leuchtenden Sopran und ihrer intensiven Bühnenpräsenz einen Namen gemacht. An der Komischen Oper ist sie nun als Titelheldin in Puccinis »Madama Butterfly« zu erleben. Sie will nicht nur die Tragik der verlassenen Geisha zeigen, sondern auch ihre innere Stärke zum Ausdruck bringen.
Corina Kolbe, Der Tagesspiegel – Spielzeit (11/2026)
Stärke und Verletzlichkeit
Stärke und Verletzlichkeit
#KOBButterfly
30. Oktober 2026
Dafür sind Proben da!
Als Jewgeni Onegin lebt man gefährlich... seht selbst!
#KOBOnegin
27. Oktober 2026
3 x B
Über höllische Großstadtmusik, niederländische Freiheitskämpfe und einen intimen Geburtstagsgruß im Sinfoniekonzert Bitte mit B
#KOBSiKo
5. Oktober 2026
Holzinger im Hangar!
Die Komische Oper Berlin ist eines der vielfältigsten Häuser der deutschen Opernlandschaft und ich schätze den kollaborativen Arbeitsgeist bereits seit unserer Zusammenarbeit für SANCTA. Spätestens seitdem stand es auf meiner Bucketlist, hier zu inszenieren, und dass ich das nun sogar im Hangar in Tempelhof machen darf, kann ich kaum erwarten!
Florentina Holzinger
Die Spielzeit 2027/28 beginnt mit einer neuen Arbeit von Florentina Holzinger zum Thema Krieg im Hangar4/Flughafen Tempelhof.
Registrieren Sie sich jetzt für den Early-Bird-Rabatt und erhalten Sie ein exklusives Vorkaufsrecht vor dem Start des regulären Ticketverkaufs!
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18. September 2025
Alles ist am Brodeln
Jewgeni Onegin ist eine Oper, in der die großen Gefühle und Leidenschaften unter der Oberfläche köcheln, die inneren Stürme zurückgehalten werden. Und die Musik? Sie erzählt, was die Figuren einander nicht sagen können. Traumwandlerisch präzise hat Pjotr Tschaikowski diese Spannung zwischen Fassade und Innenleben in seine Partitur gegossen, unter den kühlen Worten seiner Figuren tanzt das Orchester. Alles ist am Brodeln, kurz vor dem Ausbruch, aber der kommt meist zu spät. Das ist die eigentliche Tragödie dieses Werks: nicht Schicksal, sondern verpasster Moment. Ein Gespräch über Intimität und Pathos mit dem Dirigenten Henrik Nánási über Tschaikowskis Jewgeni Onegin.
#KOBOnegin
28. Mai 2025
Modernes Schicksal, verpasste Liebe
Die Geburtsstunde des Musikdramas Jewgeni Onegin fällt auf einen Nachmittag im Mai 1877: Pjotr Iljitsch Tschaikowski sitzt in einem Restaurant, speist und grübelt. Er sucht nach einem Stoff für eine Oper, die es mit George Bizets Carmen aufnehmen kann. Dann hallt eine Empfehlung in seinem Kopf nach. Er läuft zum nächsten Buchladen und verschlingt in einer Nacht den Roman Jewgeni Onegin von Alexander Puschkin. Nicht einmal ein Jahr später schreibt Tschaikowski Operngeschichte mit einem Gegenentwurf zu Wagner und Verdi – still, psychologisch, modern. Seit dem gilt sein gleichnamiges Opern- und Zivilisationsdrama als erstes realistisches Werk über Einsamkeit, Sinnsuche und Liebeserfüllung im Spiel von Sehnsucht und Egoismus.
#KOBOnegin
