Moor Mother
Camae Ayewa (Moor Mother) ist eine international tourende Musikerin, Dichterin, bildende Künstlerin und Professorin für Komposition an der USC Thornton School of Music. Ihr Schaffen umfasst zahlreiche Genres, von Elektronik über Free Jazz bis hin zur klassischen Musik. Sie ist zudem Teil des in Philadelphia beheimateten künstlerischen Kollektivs Black Quantum Futurism, das sich mit den Konzepten und Methoden des Afrofuturismus auseinandersetzt.
2016 veröffentlichte Moor Mother ihr Debütalbum Fetish Bones auf Don Giovanni Records und hat seither regelmäßig neue Werke herausgebracht. Das Album Irreversible Entanglements, das sie mit der gleichnamigen Band aufnahm und 2017 herauskam, wurde von dem Fachmagazin Stereogum in die Liste der 20 besten Jazz-Alben der 2010er Jahre gewählt. Große Aufmerksamkeit erhielt auch das Album Analog Fluids of Sonic Black Holes, das sie 2019 veröffentlichte und 2022 erstmals auch in einer Orchesterfassung von Ian Anderson (Wooden Elephant) aufgeführt wurde. Weitere wichtige Zusammenarbeiten führten Moor Mother u. a. mit DJ Haram, dem Bassisten Luke Stewart, dem Rapper Billy Woods oder der Post-Metal-Band Sumac zusammen.
Als Soundscape- und visuelle Künstlerin wurde Moor Mothers Arbeit u. a. auf der Baltic Biennale, im Samek Art Museum, bei Vox Populi, in der Pearlman Gallery, im Metropolitan Museum of Art Chicago, im ICA Philadelphia, in der Bergen Kunstall, im Hirshorn Museum und in The Kitchen in New York gezeigt. Sie wurde als Durational-Performance-Künstlerin vom Moogfest Festival, der Vox Populi Gallery und der Icebox Gallery beauftragt. Ihr Kollektiv Black Quantum Futurism war in Ausstellungen im Schomburg Center, der Rebuild Foundation, in der Temple Contemporary Gallery an der Tyler School of Art und der Serpentine Gallery zu sehen. Zudem hat sie zahlreiche Workshops geleitet und war Mentorin an der New York University und dem Art Institute of Chicago.
Stand: März 2026
2016 veröffentlichte Moor Mother ihr Debütalbum Fetish Bones auf Don Giovanni Records und hat seither regelmäßig neue Werke herausgebracht. Das Album Irreversible Entanglements, das sie mit der gleichnamigen Band aufnahm und 2017 herauskam, wurde von dem Fachmagazin Stereogum in die Liste der 20 besten Jazz-Alben der 2010er Jahre gewählt. Große Aufmerksamkeit erhielt auch das Album Analog Fluids of Sonic Black Holes, das sie 2019 veröffentlichte und 2022 erstmals auch in einer Orchesterfassung von Ian Anderson (Wooden Elephant) aufgeführt wurde. Weitere wichtige Zusammenarbeiten führten Moor Mother u. a. mit DJ Haram, dem Bassisten Luke Stewart, dem Rapper Billy Woods oder der Post-Metal-Band Sumac zusammen.
Als Soundscape- und visuelle Künstlerin wurde Moor Mothers Arbeit u. a. auf der Baltic Biennale, im Samek Art Museum, bei Vox Populi, in der Pearlman Gallery, im Metropolitan Museum of Art Chicago, im ICA Philadelphia, in der Bergen Kunstall, im Hirshorn Museum und in The Kitchen in New York gezeigt. Sie wurde als Durational-Performance-Künstlerin vom Moogfest Festival, der Vox Populi Gallery und der Icebox Gallery beauftragt. Ihr Kollektiv Black Quantum Futurism war in Ausstellungen im Schomburg Center, der Rebuild Foundation, in der Temple Contemporary Gallery an der Tyler School of Art und der Serpentine Gallery zu sehen. Zudem hat sie zahlreiche Workshops geleitet und war Mentorin an der New York University und dem Art Institute of Chicago.
Stand: März 2026
Magazin
4. September 2026
Archaisches Elementartheater
Mich fasziniert, wie Reimann mit diesen zeitlosen Themen des Stoffs umgeht: eine dysfunktionale heteronormative Familie als Metapher für die ganze Welt, Macht, Machtmissbrauch, Krieg, Wahnsinn. In Lear geht es um enge zwischenmenschliche Beziehungen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Körper, die Emotionen, die Stimmen. […] Es wird ein archaisches Elementartheater: konzentriert, ohne Schnickschnack. Der Hangar 4 ist das Bühnenbild. Wenn nur zwei Menschen in Hysterie und voller Angst über diese große Fläche laufen – das alleine ist schon Theater.
Barrie Kosky, Regisseur Lear, in: Siegessäule 09/26, Ecki Ramón Weber: Sturm in Hangar 4
#KOBLear
28. August 2026
Innenarchitektur des Infozentrums UdL 41 nominiert
Ein Stück vom tiefroten Bühnenvorhang, samt bezogene Sitzbänke, mit Aufklebern übersäte Spinde der Bühnenmitarbeiter:innen, Uhren ohne Lauf: wie eine Art Ensemble angehaltener Zeit erinnern sie an unser Stammhaus in der Behrenstraße. Im ehemaligen Souvenirgeschäft Unter den Linden 41 sind sie als Zeitkapseln vergangener Opernabende zu bewundern und rahmen gleichzeitig die Bühne für die Zukunft des Opernhauses: Seit 2024 gastiert hier das Infozentrum UdL41 mit Einblicken zur Sanierung des Haupthauses der Komischen Oper Berlin.
Entworfen hat das ausgefeilte Konzept aus Erinnerungstücken und Zukunftsblick die Innenarchitektin Hella Schindel. UdL41 ist nun Begegnungsort mit unserer vielleicht kleinsten Bühne für Vorträge und Konzerte und Startpunkt für Baustellenführungen. Zusammen mit Sitzmöblierung für unserer Interimsspielstätten ist die Gestaltung des Infozentrums nominiert für den Deutschen Innenarchitekturpreis 2026.
Foto: © Philipp Funke
Entworfen hat das ausgefeilte Konzept aus Erinnerungstücken und Zukunftsblick die Innenarchitektin Hella Schindel. UdL41 ist nun Begegnungsort mit unserer vielleicht kleinsten Bühne für Vorträge und Konzerte und Startpunkt für Baustellenführungen. Zusammen mit Sitzmöblierung für unserer Interimsspielstätten ist die Gestaltung des Infozentrums nominiert für den Deutschen Innenarchitekturpreis 2026.
Foto: © Philipp Funke
#KOBSanierung
26. August 2026
IN MEMORIAM
Anny Schlemm
22. Februar 1929 – 20. August 2026
22. Februar 1929 – 20. August 2026
Die Komische Oper Berlin trauert um ihr Ehrenmitglied Anny Schlemm. Sie verstarb am 20. August 2026 im Alter von 97 Jahren in Graz.
26. Juni 2026
Ambur Braid für DER FAUST nominiert
Ambur Braid ist für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert in der Kategorie »Darsteller:in Musiktheater«. Ihr eindrucksvolles Rollendebüt als Katerina Lwowna Ismailowa in Barrie Koskys Lady Macbeth von Mzensk sei jederzeit authentisch, ziehe das Publikum in ihren Bann, fordere zum Miterleben und Mitleiden heraus – niemand im Saal bliebe teilnahmslos zurück, lobt die Jury Ambur Braids stimmliche Wucht und ihre starke Bühnenpräsenz:
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darsteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.
Anna Ponnath, Tour Guide, in: Peeking Behind the Curtain an Inside Look at Komische Oper's Backstage Tours, the-berliner.com
27. April 2026
Im Stimmengewirr der Henker
Josefine Mindus im Gespräch über die Freiheit des Wahnsinns, über Gaslighting als zeitloses Sujet und das Privileg perfekter Partituren
Ophelia singt nicht von sich. Sie singt, was die anderen über sie gesagt haben – Hamlet, Polonius, Gertrude. Genau das ist die radikale Entscheidung, die Brett Dean in seiner Komposition »And once I played Ophelia« getroffen hat, und genau das ist es, was die schwedische Sopranistin Josefine Mindus an diesem Werk so fasziniert. Sie hat Deans Ophelia bereits mit Streichquartett gesungen; nun singt sie es in der Orchesterfassung – und nennt es, ohne zu zögern, eine perfekte Komposition.
Ophelia singt nicht von sich. Sie singt, was die anderen über sie gesagt haben – Hamlet, Polonius, Gertrude. Genau das ist die radikale Entscheidung, die Brett Dean in seiner Komposition »And once I played Ophelia« getroffen hat, und genau das ist es, was die schwedische Sopranistin Josefine Mindus an diesem Werk so fasziniert. Sie hat Deans Ophelia bereits mit Streichquartett gesungen; nun singt sie es in der Orchesterfassung – und nennt es, ohne zu zögern, eine perfekte Komposition.
#KOBSiKo
