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Leonor Campillo

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NAME
Leonor Campillo

HEIMAT 
Spanien

STUDIUM 
Conservatorio Profesional de Danza Mariemma in Madrid
Cathedral of Alicia Alonso

MEISTERKURSE BEI
José Carlos Martínez
África Guzmán
Julio Bocca
Patsy Kuppe-Loew

WETTBEWERBE/PREISE
2014 Finalistin der Beijing International Competition China
2012 Gewinnerin der Competition Bailado do Porto Portugal

WICHTIGE DIRIGENT:INNEN
Gonzalo Galguera
Stefanno Gianetti

WICHTIGE REGISSEURE
Malte Kreutzfeldt

FESTE ENGAGEMENTS
Teatrul de Ballet Sibiu 
ehem. Ballet Nacional de Ecuador
ehem. Compañía Colombiana de Ballet
Solisten Anhaltisches Theater Dessau
2024/25 Gast am Staatstheater Cottbus

WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Cantata, Staatstheater Cottbus
Clara (Der Nussknacker, Anhaltisches Theater Dessau)
Sacre du Printemps (Anhaltisches Theater Dessau)
Swanilda (Coppélia, Ballet Nacional Ecuador)
Tänzerin (Cantata, von Mauro Bigonzetti)
Tänzerin (Ratica, von Mats Ek)
Tänzerin (Romance, von África Guzmán)

AUSFLÜGE 
Choreografin (Junge Choreografen II, Anhaltisches Theater Dessau)

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Tänzerin (Salome)

Stand: November 2025

Magazin

17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando
17. Mai 2026
Unter Dirigent Johannes Kalitzke, ohnehin einer der kompetentesten Fachleute für Gegenwartsmusik, wird das Stück spürbar schneller gespielt als unter Matthias Pintscher in Wien. Das macht die Erzählsause noch atemloser, dennoch bekommt der Hörer mehr Luft – ein musikalisches Interpretationsparadox!

Die Regisseurin Ewelina Marciniak lässt der Choreografie von Agnieszka Kryst viel Raum, und noch mehr den beiden vorzüglichen Hauptdarstellerinnen des Abends: Alma Sadé als Erzählerin und Ema Nikolovska in der Titelrolle des beziehungsweise der Orlando. Ihre Tessitur ist enorm, beginnend mit einem männlich tiefliegenden »I am alone«, um im Lauf der Oper nicht nur höher und »weiblicher« zu steigen, sondern auch in intensive Deklamation und artistisches Flackern auszuschlagen. Dabei ist Nikolovska kein(e) ätherische(r) Orlando wie Tilda Swinton in Sally Potters bekannter Romanverfilmung von 1992, sondern eine bodenständige, manchmal fast burschikose Bühnenerscheinung, quasi grundtonsicher im bodenlos grundtonfreien Raum.

Neuwirths lustvoll eklektizistische Partitur ist grundlegend out of tune, abrupt die stilistischen Schnitte, schichtenreich die musikalische Collage: Das alles wird von Sängern und Riesenorchester mit Bravour absolviert.
Albrecht Selge, Nachtkritik, 17.05.2026
Binär ins Offene

#KOBOrlando
10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darssteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.