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Christopher Nell

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NAME
Christopher Nell

HEIMAT
Deutschland

STUDIUM
Hochschule für Musik und Theater Rostock

WETTBEWERBE/PREISE
hr2-Hörbuchbestenliste Hörbuch des Jahres 2023 für Mögen Sie Emily Dickinson?
2014 Nominierung Friedrich-Luft-Preis für seine Rolle in Hamlet, Prinz von Dänemark
2010 Ward Swingle Award1. Platz in der Kategorie Comedy mit »Muttis Kinder« bei dem Internationalen A-Cappella-Wettbewerb Graz
2011 Freiburger Leiter Auszeichnung für herausragende musikalische Darbietung mit »Muttis Kinder«
2010 Nominierung für den Daphne-Preis als bester Nachwuchsschauspieler

WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Claus Peymann
Leander Haußmann
Robert Wilson
Mona Kraushaar
Herbert Fritsch

STATIONEN ALS FREIER SCHAUSPIELER
Berliner Ensemble
Schauspiel Leipzig
Deutsche Oper Berlin
Théâtre de la Ville, Paris
Teatro Real, Madrid

WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
The boy (Moby Dick, Düsseldorfer Schauspielhaus)
Newton (Lazarus, Schauspiel Leipzig)
Hamlet (Hamlet, Berliner Ensemble)
Puck (Ein Sommernachtstraum, Burgtheater Wien)
Tinker Bell (Peter Pan, Berliner Ensemble)

FILM UND FERNSEHEN
Bär (Leander Haußmanns Stasikomödie)
Finke (LOMO - The Language Of Many Others)
Satan (Jesus Cries)
Hendrik (Atomen)
Ulf Schrader (Concordia)

AUSFLÜGE
Teil des Gesangstrios »Muttis Kinder«

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Fadinard (Pferd frisst Hut)

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

21. Mai 2026

Einladung zum Mitarbeiterfest und zur Flipperverleihung 2026


Liebe Mitarbeiter:innen,

wir möchten mit Ihnen und Euch die Spielzeit 25/26 mit einem sommerlichen Fest am Mittwoch den, 1. Juli 2026 ab 20.00 Uhr im Hof des Schillertheaters feiern und ausklingen lassen.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Nach der Vorstellung von Mokka-Hits und Milchbarträume wird der Flipper verliehen und DJ Bottistelli wird für Musik sorgen.

Wir freuen uns auf Euer und Ihr Kommen!

Herzlich
Susanne Moser und Philip Bröking
17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando
17. Mai 2026
Unter Dirigent Johannes Kalitzke, ohnehin einer der kompetentesten Fachleute für Gegenwartsmusik, wird das Stück spürbar schneller gespielt als unter Matthias Pintscher in Wien. Das macht die Erzählsause noch atemloser, dennoch bekommt der Hörer mehr Luft – ein musikalisches Interpretationsparadox!

Die Regisseurin Ewelina Marciniak lässt der Choreografie von Agnieszka Kryst viel Raum, und noch mehr den beiden vorzüglichen Hauptdarstellerinnen des Abends: Alma Sadé als Erzählerin und Ema Nikolovska in der Titelrolle des beziehungsweise der Orlando. Ihre Tessitur ist enorm, beginnend mit einem männlich tiefliegenden »I am alone«, um im Lauf der Oper nicht nur höher und »weiblicher« zu steigen, sondern auch in intensive Deklamation und artistisches Flackern auszuschlagen. Dabei ist Nikolovska kein(e) ätherische(r) Orlando wie Tilda Swinton in Sally Potters bekannter Romanverfilmung von 1992, sondern eine bodenständige, manchmal fast burschikose Bühnenerscheinung, quasi grundtonsicher im bodenlos grundtonfreien Raum.

Neuwirths lustvoll eklektizistische Partitur ist grundlegend out of tune, abrupt die stilistischen Schnitte, schichtenreich die musikalische Collage: Das alles wird von Sängern und Riesenorchester mit Bravour absolviert.
Albrecht Selge, Nachtkritik, 17.05.2026
Binär ins Offene

#KOBOrlando