Natan Berkowicz

Der in Krakau geborene Natan Berkowicz studierte zunächst an der Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater »Leon Schiller« in Łódź, bevor er als freischaffender Kinematograf, Videokünstler und Lichtdesigner Engagement an zahlreichen Theaterhäusern erhielt. Berkowicz arbeitete bereits mit Regisseur:innen wie Krystian Plate, Jan Klata, Wiktor Bagiński und Radek Stępień zusammen und schuf Videoinstallationen für Produktionen wie The Trial, La clemenzia di Tito, Roméo et Juliette, Lazarus, Who killed Caspar Hauser und Capri. Außerdem entwickelte Berkowicz im Auftrag des AUKSO-Kammerorchesters der Stadt Tychy ein audiovisuelles Projekt mit 8 Episoden.

Berkowicz’ Arbeit zeichnet sich vor allem durch die kreative Arbeit mit vielschichtiger Bildverschmelzung, generativer Kunst, KI und Collagen aus. Mit diesen Hilfsmitteln erschafft er dunkle, mehrdimensionale Realitäten. An der Komischen Oper Berlin erarbeitet Berkowicz in Zusammenarbeit mit Ewelina Marciniak die Videoinstallationen der Neuproduktion Orlando.

Stand: Mai 2026

Magazin

15. Juni 2026
»Eine Gratwanderung aus nostalgischem Schmelz, schräger Persiflage und melodramatischen Tönen: Axel Ranischs Revue ist eine Umarmung der DDR-Musik, die seinem begeisterten künstlerischen Naturell entspricht. Eine Verklärung ist sie aber nicht. Die Nostalgie, die einen beim Anblick der Sixties-Hotpants des Balletts befällt, die ist kein exklusives DDR-Gefühl, sie ist in dieser abgründigen Retroshow universell.«
Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 15.06.2026
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren

#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Der Soundtrack der DDR… hinreißend arrangiert, inszeniert und choreografiert. Und die Solisten geben alles, allen voran Gisa Flake und Maria-Danaé Bansen, die schon im »Messeschlager Gisela« brillierten. Aber werden auch die »Mokka-Hits« ein Sommerschlager? Darüber wird nach der Uraufführung noch vor Ort kräftig diskutiert. Aber genau das hatten Ranisch und Benzwi mit ihrer Revue ja im Sinn.«
Peter Zander, Berliner Morgenpost, 15.06.2026
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«

#KOBMokkaHits