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Gi­sa Fla­ke

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NAME
Gisa Flake

HEIMAT
Braunschweig

STUDIUM
Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding

WETTBEWERBE/PREISE
2009 1. Platz beim Bundeswettbewerb für Gesang/Chanson
2017 Deutscher Kurzfilmpreis für GABI
Publikumspreis der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg für GABI
2020 Deutscher Filmpreis für Systemsprenger
Deutscher Schauspielpreis in der Kategorie »Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle« für Sag du es mir
achtung berlin Filmfestival Ensemblepreis für Sag du es mir
Filmkunstpreis des Festivals des deutschen Films – Ludwigshafen für Sag du es mir

WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Sophie Averkamp
Christian Ditter
Michael Fetter Nathansky
Tobi Baumann
Sven Bohse

WICHTIGE ROLLEN
Die öffentliche Meinung/Juno in Orpheus in der Unterwelt
Gisa trifft Hilde – Chansonrevue, Braunschweig
Sisters of Swing, Theater Regensburg 
Madame Blanche in Um die Wette, Landestheater Niederösterreich St. Pölten

FILM UND FERNSEHEN
Kommissar Dupin (ARD) – Rolle: Leonie Nevou
Heute Show (ZDF) – Ensemblemitglied
Polizeiruf 110 (ARD) – Rolle: Kommissarin Alexandra Luschke
Wickie und die starken Männer – Rolle: Tjures Frau
Löwenzahn (KIKA) – Rolle: Dani Paschulke

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Gisela (Messeschlager Gisela)
Darstellerin (Mokka-Hits und Milchbar-Träume)

Stand: Mai 2026

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando
17. Mai 2026
Unter Dirigent Johannes Kalitzke, ohnehin einer der kompetentesten Fachleute für Gegenwartsmusik, wird das Stück spürbar schneller gespielt als unter Matthias Pintscher in Wien. Das macht die Erzählsause noch atemloser, dennoch bekommt der Hörer mehr Luft – ein musikalisches Interpretationsparadox!

Die Regisseurin Ewelina Marciniak lässt der Choreografie von Agnieszka Kryst viel Raum, und noch mehr den beiden vorzüglichen Hauptdarstellerinnen des Abends: Alma Sadé als Erzählerin und Ema Nikolovska in der Titelrolle des beziehungsweise der Orlando. Ihre Tessitur ist enorm, beginnend mit einem männlich tiefliegenden »I am alone«, um im Lauf der Oper nicht nur höher und »weiblicher« zu steigen, sondern auch in intensive Deklamation und artistisches Flackern auszuschlagen. Dabei ist Nikolovska kein(e) ätherische(r) Orlando wie Tilda Swinton in Sally Potters bekannter Romanverfilmung von 1992, sondern eine bodenständige, manchmal fast burschikose Bühnenerscheinung, quasi grundtonsicher im bodenlos grundtonfreien Raum.

Neuwirths lustvoll eklektizistische Partitur ist grundlegend out of tune, abrupt die stilistischen Schnitte, schichtenreich die musikalische Collage: Das alles wird von Sängern und Riesenorchester mit Bravour absolviert.
Albrecht Selge, Nachtkritik, 17.05.2026
Binär ins Offene

#KOBOrlando
10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darssteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.