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Buki Shiff

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Buki Shiff wurde in Israel geboren und studierte an der Universität von Tel Aviv. Sie ist als Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater, Film, Fernsehen und Oper in Israel, Europa und in den USA tätig. Regelmäßig arbeitet sie mit Regisseuren, wie Barrie Kosky, David Alden, Richard Jones und Robert Carsen zusammen. Als Kostümbildnerin war sie u. a. an den Opernhäusern von Mailand, Berlin, London, Paris, Wien, San Francisco, Barcelona, Köln, Tel Aviv, Zürich und Madrid engagiert. 2006 wurde sie in Tel Aviv als Bühnen- und Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet. 2013 wurde sie bei den International Opera Awards zur besten Kostümbildnerin gekürt. Zudem sind Werke von ihr in Kunstausstellungen in Israel und Europa zu sehen. An der Bayerischen Staatsoper entwarf sie das Kostümbild u. a. für Les Contes d’Hoffmann, La Calisto und Semiramide. Des Weiteren entwickelte sie die Kostümbilder für Inszenierungen wie Sweeney Todd (Tel Aviv), Der fliegende Holländer (Staatsoper Unter den Linden), Lulu (English National Opera) und Wozzeck (Welsh National Opera). Sie gastierte wiederholt an der Komischen Oper Berlin und war verantwortlich für Kostümbilder bei Produktionen wie Die Nase in Zusammenarbeit mit Barrie Kosky.

Stand: Dezember 2025

Magazin

31. März 2026
»Regisseur Herbert Fritsch hat der barocken Vorlage ein kongenial schillerndes Gewand verpasst. … Das Orchester und George Petrou füllen Händels abwechslungsreiche musikalische Dramaturgie mit kontrastreichem Leben. Und am Ende muss es uns nicht mehr leidtun um die Gefangenen, sondern nun um den törichten König. Dessen Tod scheint genauso sinnlos, wie sein Leben wohl war. So muss Oper.«
Katharina Granzin, taz, 31.03.2026
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen

#KOBBelshazzar
29. März 2026
Händel-Spezialist George Petrou hat für diese Momente der hochgespannten Dramatik ein feines Gespür. Wie da die Sprache knackt, wie der Orchesterklang plötzlich fahl wird, ausbleicht, um dann mit Verve Akzente zu setzen! Das Orchester der Komischen Oper ist aber auch jederzeit zu Trompetenjubel fähig… Wie Petrou schon in der Ouvertüre eine sehr genaue Artikulation findet, Spannungen aufbaut und auflöst, das gehört zu den Höhepunkten des Abends.
Georg Kasch, Die Deutsche Bühne, 29.03.2026
Treppenwitz
#KOBBelshazzar