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Annemarie Woods

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Die irische Kostüm- und Bühnenbildnerin Annemarie Woods gewann 2011 zusammen mit dem britischen Regisseur Sam Brown in Graz den Ring Award. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören Bühnenbild und Kostümdesign für Polifemo (Opéra de Lille, Regie: Bruno Ravella), Bühnenbild und Kostümdesign für Trouble in Tahiti/A Quiet Place unter der Regie von Oliver Mears sowie Kostüm- und Bühnenbild für The Handmaid’s Tale (English National Opera, Regie: Annilese Miskimmon). Sie arbeitet regelmäßig am Opernhaus Zürich und entwarf zuletzt die Kostüme für L'Orfeo (Regie: Evgeny Titov) und Roméo et Juliette, Ada’s Butterfly sowie Girl with a Pearl Earring, inszeniert von Ted Huffman, mit dem sie bereits viele Jahre zusammenarbeitet (unter anderem Rinaldo an der Oper Frankfurt, Salome an der Oper Köln, Ein Sommernachtstraum an der Opéra National Montpellier). Sie war außerdem Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin für Billy Budd, inszeniert von Annilese Miskimmon an Den Norske Opera & Ballet in Oslo. Weitere Engagements führten sie an die Pariser Oper, die Deutsche Oper Berlin, De Nationale Opera in Amsterdam, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Welsh National Opera, die Opéra national de Nancy-Lorraine und das Glyndebourne Festival. An der Komischen Oper Berlin entwarf sie die Kostüme für La traviata.

Stand: Januar 2026

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt
17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear