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Simon Wil­ding

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NAME
Simon Wilding

HEIMAT
Lancashire, Vereinigtes Königreich

STUDIUM
Royal Northern College of Music

WICHTIGE DIRIGENT:INNEN
Phillip Thomas Tim Murray
David Parry
James Gaffigan

WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Polly Graham
Amy Lane
Barrie Kosky
Richard Studer
Stephen Barlow

WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Zuniga (Carmen, Royal Albert Hall)
Hunding (Die Walküre, The London Opera Company)
Sciarrone (Tosca, Royal Ballet and Opera)
Judge Turpin (Sweeney Todd, West Green House Opera)
Hagen (Götterdämmerung, Regents Opera)
Arkel (Pelléas et Mélisande, Longborough Festival Opera)

AUSFLÜGE
Solist (Tosca, Lambeth Orchestra)

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
1. Angestellter / 1. Polizist / 4. Herr / 1. Bekannter Kowaljows / Diener (Die Nase)

Stand: November 2025

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin