Arturo Gama

Arturo Gama stammt aus Mexiko-Stadt, wo er an der Universidad Autónoma de México Schauspielkunst und gleichzeitig modernen Tanz und Ballett am Nationalen Institut der Schönen Künste von Mexiko studierte. 1984 trat er der Nationalen Tanzkompanie von Mexiko bei. Seine Karriere als Tänzer führte ihn 1989 zum London City Ballet und zur Carla Fracci Dance Company. 1990 wurde er Solist der Ballettkompanie an der Komischen Oper Berlin, wo er bis 2002 tanzte. Seit 2005 ist Arturo Gama Regisseur des Opernensembles am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Seither gastierte er mit Produktionen von u. a. Herzog Blaubarts Burg, Tosca, Hänsel und Gretel und Der Fliegende Holländer an verschiedenen Theaterhäusern. An der Komischen Oper Berlin hat er mehrfach als Regieassistent gewirkt und arbeitete im Zuge dessen mit Regisseuren wie Harry Kupfer, Andreas Homoki, Peter Konwitschny und Willy Decker zusammen. 2003 gab er sein Regiedebüt mit einer Inszenierung von Die Geschichte des Soldaten an der Komischen Oper Berlin und übernahm 2015 die Choreografie für My Fair Lady in Zusammenarbeit mit Andreas Homoki.

Stand: November 2025

Magazin

31. März 2026
»Regisseur Herbert Fritsch hat der barocken Vorlage ein kongenial schillerndes Gewand verpasst. … Das Orchester und George Petrou füllen Händels abwechslungsreiche musikalische Dramaturgie mit kontrastreichem Leben. Und am Ende muss es uns nicht mehr leidtun um die Gefangenen, sondern nun um den törichten König. Dessen Tod scheint genauso sinnlos, wie sein Leben wohl war. So muss Oper.«
Katharina Granzin, taz, 31.03.2026
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen

#KOBBelshazzar
29. März 2026
Händel-Spezialist George Petrou hat für diese Momente der hochgespannten Dramatik ein feines Gespür. Wie da die Sprache knackt, wie der Orchesterklang plötzlich fahl wird, ausbleicht, um dann mit Verve Akzente zu setzen! Das Orchester der Komischen Oper ist aber auch jederzeit zu Trompetenjubel fähig… Wie Petrou schon in der Ouvertüre eine sehr genaue Artikulation findet, Spannungen aufbaut und auflöst, das gehört zu den Höhepunkten des Abends.
Georg Kasch, Die Deutsche Bühne, 29.03.2026
Treppenwitz
#KOBBelshazzar