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Meik van Severen

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Meik van Severen wurde 1992 in Hannover geboren und absolvierte sein Schauspielstudium an der Universität der Künste Berlin. Während seiner Studienzeit gastierte er bereits u. a. am Hans Otto Theater und am Deutschen Theater Berlin. Seit seinem Abschluss war van Severen an zahlreichen Theater- und Opernhäusern wie der Neuköllner Oper, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, dem Theater Paderborn und der Münchner Biennale zu Gast und arbeitete mit Regisseuren wie Fabian Gerhardt und Michail Marmarinos zusammen.
Zudem arbeitet er regelmäßig als Sprecher für den RBB, Deutschlandfunk und SWR.
Im vergangenen Jahr war van Severen in einer Hauptrolle des Polizeiruf München zu sehen. Als singende Diva »Faye Fatale« verzaubert er auf Kabarettbühnen in Berlin und München.
An der Komischen Oper Berlin ist Meik van Severen nun einmalig als »Queen of Love« im gleichnamigen Kammerkonzert zu erleben.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin