Grace Heldridge
MITGLIED DES OPERNSTUDIOS DER KOMISCHEN OPER BERLIN
HEIMAT
USA
STUDIUM
Vocal Performance an der University of Kansas
Opera Performance am Boston Conservatory at Berklee
WETTBEWERBE/PREISE
2024 Wilkinson Young Singers Fund Competition
2023 Cady Yong Artist Award (Central City Opera)
2022 Friends of Opera Award, The Met Opera Laffont Competition (Nebraska District)
2021 Encouragement Award, The Met Opera Laffont Competition (Tulsa District)
2021 Haven Prayer Award for Voice, University of Kansas
WICHTIGE DIRIGENT:INNEN
Andrew Altenbach
Andrew Bisantz
Joseph Mechavich
WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Ken Cazan
Nathan Troup
David Gately
Danny Pelzig
Linda Brand
WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Hermia (A Midsummer Night’s Dream, Boston Conservatory at Berklee)
Cherubino (Le Nozze di Figaro, Boston Conservator at Berklee)
Lois Lane (Kiss Me, Kate, Central City Opera)
Dolly Gallagher Levi (Hello, Dolly!, Seagle Festival)
Dorothee (Cendrillon, Seagle Festival)
AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Windhexe/Gemüsefrau (Die Kleine Hexe)
Amy Lawrence (Tom Sawyer)
HEIMAT
USA
STUDIUM
Vocal Performance an der University of Kansas
Opera Performance am Boston Conservatory at Berklee
WETTBEWERBE/PREISE
2024 Wilkinson Young Singers Fund Competition
2023 Cady Yong Artist Award (Central City Opera)
2022 Friends of Opera Award, The Met Opera Laffont Competition (Nebraska District)
2021 Encouragement Award, The Met Opera Laffont Competition (Tulsa District)
2021 Haven Prayer Award for Voice, University of Kansas
WICHTIGE DIRIGENT:INNEN
Andrew Altenbach
Andrew Bisantz
Joseph Mechavich
WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Ken Cazan
Nathan Troup
David Gately
Danny Pelzig
Linda Brand
WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Hermia (A Midsummer Night’s Dream, Boston Conservatory at Berklee)
Cherubino (Le Nozze di Figaro, Boston Conservator at Berklee)
Lois Lane (Kiss Me, Kate, Central City Opera)
Dolly Gallagher Levi (Hello, Dolly!, Seagle Festival)
Dorothee (Cendrillon, Seagle Festival)
AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Windhexe/Gemüsefrau (Die Kleine Hexe)
Amy Lawrence (Tom Sawyer)
Nächste Termine und Besetzung
Magazin
12. Mai 2026
Vita von Virginia
Stell Sie sich vor, Sie verlieren Ihr Zuhause, nur weil Sie zur falschen Zeit als Frau geboren wurden. Vita Sackville-West kannte diesen Schmerz: Knole House, ihr geliebtes Elternhaus, ging an ihren Onkel – weil die Erbfolge nur Männer zuließ. Doch aus diesem Verlust entstand etwas Unsterbliches: Virginia Woolf, fasziniert von Vitas aristokratischer Aura, ihren „schönen Beinen“ und ihrem androgynen Charme, schenkte ihr stattdessen ein Buch: Orlando. Eine (fiktive) Biografie, die kein Geschlecht kennt, keine Zeit – und die bis heute als der „längste und bezauberndste Liebesbrief der Literatur“ gilt. Eine Einführung zur gleichnamigen Oper von Olga Neuwirth über ein Herrenhaus mit 365 Zimmern, eine Frau, die zum Mann wurde – und ein Liebesbrief, der die Literaturgeschichte veränderte.
#KOBOrlando
Einführung
11. Mai 2026
Tausende Ichs
Mezzosopranistin Ema Nikolovska und Dirigent Johannes Kalitzke im Gespräch über Ambivalenzen, Schieflagen und den Griff in die Spielzeugkiste
#KOBOrlando
Interview
11. Mai 2026
Natur und Erwartung
Eine Eiche stürzt um, wenn das Herz bricht. Aus ihrem Holz wächst etwas Neues. So erzählt Regisseurin Ewelina Marciniak von Veränderung in ihrer Inszenierung Orlando: nicht als Skandal, sondern als Natur. Als etwas, das einfach geschieht — im Körper, in der Geschichte, auf der Bühne. Doch das so Selbstverständliche stetigen Wandels zu einem Leben in Vielfalt ist mehr denn je bedroht: 2019 wirkte Olga Neuwirths Oper Orlando noch wie eine albtraumhafte Warnung vor einer Realität, die längst eingetreten ist: der wütende, von Rechtspopulisten angetriebene Mob ist kein Fantasiebild mehr. An der Komischen Oper Berlin kämpft Virginia Woolfs unsterbliche Figur Orlando deshalb immer noch gegen unzeitgemäße Fragen: Wer darf über sich sprechen, wer darf wen lieben, wer darf sich verändern — ohne sich dafür erklären zu müssen?
#KOBOrlando
Interview
30. April 2026
Im letzten Teil der Oper tritt eine Anspielung auf Donald Trump auf, doch wird er nicht wörtlich als er selbst dargestellt, sondern durch Mutanten verkörpert, die sich seiner Slogans und der Sprache der Selbstinszenierung bedienen.
Auf sehr treffende Weise zeichnet Olga Neuwirth hier ein Bild des gegenwärtigen Populismus und Nationalismus. Sie zeigt, wie gefährlich Politik wird, wenn sie sich in ein Spektakel verwandelt und beginnt, auf gesellschaftlicher Angst sowie auf der Ausgrenzung anderer zu basieren.
Auf sehr treffende Weise zeichnet Olga Neuwirth hier ein Bild des gegenwärtigen Populismus und Nationalismus. Sie zeigt, wie gefährlich Politik wird, wenn sie sich in ein Spektakel verwandelt und beginnt, auf gesellschaftlicher Angst sowie auf der Ausgrenzung anderer zu basieren.
Regisseurin Ewelina Marciniak über ihre Neusinszinierung von Olga Neuwirths Oper Orlando, in: Corinna Kolbe: Abgesang auf das Patriarchat, Tagesspiegel Spielzeit von 24.04.2026
#KOBOrlando
30. April 2026
Dazwischen und außerhalb
Eine Soiree zum Phänomen Orlando am 26. Mai 2026
Aus Anlass des Magnus Hirschfeld Tages, des Deutschen Diversity-Tages und der Premiere von Olga Neuwirths Oper Orlando widmet sich die Komische Oper Berlin in Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld dem Thema Genderfluidität in einer Soiree: Mit der Literaturwissenschaftlerin Karoline Strauch und dem Medizinhistoriker Rainer Herrn sprechen wir über Queer Modernism, Woolfs Klassiker und die Geschichte der frühen Sexualwissenschaft. Was hätten Virginia Woolf und Magnus Hirschfeld einander zu erzählen gehabt? Und wie wird Orlando heute gelesen? Die an der Neuproduktion beteiligten Sänger:innen Ema Nikolovska (Orlando) und Kevin(a) Taylor (Orlando’s Child) rahmen den Abend mit einer Reise durch Zeit, Stil und Identitäten musikalisch ein.
#KOBOrlando
29. April 2026
Ich finde spannend, wie Olga Neuwirth die vielen Facetten der Hauptfigur Orlando zum Ausdruck bringt. Wie vielseitig sie für die Stimme schreibt und wie sie Elektronik einsetzt. Sie bringt klanglich unterschiedliche Epochen zusammen: Renaissance, Barock, Pop, Rock, Noise, Experimental. Das ist eine Vielschichtigkeit, die der Figur Orlando entspricht. […] Die Partie ist musikalisch wie ein Kaleidoskop. Es geht um Freiheit, darum, dass Identität ein Prozess ist. Das ist in Orlando zu hören.
Mezzosopranistin Ema Nikolovska über die Neuinszenierung von Olga Neuwirths Oper »Orlando« im Interview zusammen mit Regisseurin Ewelina Marciniak: Siegessäule, Mai 2026: Wann ist das schon möglich auf der Openbühne?
#KOBOrlando
