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Kostüm­ver­kauf

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Opernkostüme zu verkaufen

Zum Abschluss der Spielzeit schließen wir den Vorhang und öffnen unsere Schränke! Wir räumen unseren Kostümfundus aus. Außergewöhnliche Kostüm-Schätze und Second-Hand-Kleidung aus dem Fundus werden zu fairen Preisen angeboten. Hier werden alle fündig, die keine Lust auf Mainstream, Fast Fashion und Kleidung ohne Seele haben. Die Preise liegen zwischen 1 bis 200 Euro. Wir trennen uns von Kostümen, Perücken, Kleidern, Röcken, Hosen, Jacken, Hüten, Gürteln, Handschuhen und Kinderkostümen aus Inszenierungen, die nicht mehr auf dem Spielplan stehen. Prächtige Kleider und Anzüge, märchenhafte Kostüme und Accessoires – jedes einzelne Kostüm erzählt eine eigene Geschichte.

Exklusiver Kostümverkauf am 17. Juni 2025
Buchen Sie ein 2-stündiges Zeitfenster
Preis: 50 Euro, inkl. 25 Euro-Einkaufsgutschein, Vortrag durch die Leiterin der Kostümabteilung, Sektempfang und Canapés

Kostümverkauf am 18. / 19. Juni 2025
Buchen Sie ein 60-minütiges Zeitfenster
Preis: 10 Euro, wird als Einkaufsgutschein angerechnet

Magazin

17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando
17. Mai 2026
Unter Dirigent Johannes Kalitzke, ohnehin einer der kompetentesten Fachleute für Gegenwartsmusik, wird das Stück spürbar schneller gespielt als unter Matthias Pintscher in Wien. Das macht die Erzählsause noch atemloser, dennoch bekommt der Hörer mehr Luft – ein musikalisches Interpretationsparadox!

Die Regisseurin Ewelina Marciniak lässt der Choreografie von Agnieszka Kryst viel Raum, und noch mehr den beiden vorzüglichen Hauptdarstellerinnen des Abends: Alma Sadé als Erzählerin und Ema Nikolovska in der Titelrolle des beziehungsweise der Orlando. Ihre Tessitur ist enorm, beginnend mit einem männlich tiefliegenden »I am alone«, um im Lauf der Oper nicht nur höher und »weiblicher« zu steigen, sondern auch in intensive Deklamation und artistisches Flackern auszuschlagen. Dabei ist Nikolovska kein(e) ätherische(r) Orlando wie Tilda Swinton in Sally Potters bekannter Romanverfilmung von 1992, sondern eine bodenständige, manchmal fast burschikose Bühnenerscheinung, quasi grundtonsicher im bodenlos grundtonfreien Raum.

Neuwirths lustvoll eklektizistische Partitur ist grundlegend out of tune, abrupt die stilistischen Schnitte, schichtenreich die musikalische Collage: Das alles wird von Sängern und Riesenorchester mit Bravour absolviert.
Albrecht Selge, Nachtkritik, 17.05.2026
Binär ins Offene

#KOBOrlando