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Tänzer

Lorenzo Soragni

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NAME
Lorenzo Soragni

HEIMAT
Italien

STUDIUM
Wirtschaftswissenschaften

WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Barrie Kosky
Max Hopp
Ewa Teilmans
Philip McKinley
Giuliano Peparini

WICHTIGE CHOREOGRAF:INNEN
Otto Pichler
Martina Borroni
Liam Steel
Hakan T. Aslan
Anna Rita Larghi

FESTE ENGAGEMENTS
Choreograf »Udo Lindenberg Stiftung«

WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO ALS TÄNZER
Un violon sur le toit (Opéra national du Rhin)
Orpheus in der Unterwelt (Salzburger Festspiele)
West Side Story (Salzburger Festspiele)

FILM UND FERNSEHEN
Choreograf The Fever music video by SEADRAKE
2021 Babylon Berlin 4 Marathon Dance
2016 Co-Choreograf, Dancer Zelig Event
Tänzer Zelig Circus 2014
Tänzer Estate con noi in Tv
Tänzer Crozza nel Paese delle Meraviglie

AUSFLÜGE
Assistent/Dance Captain (Barkouf, Opernhaus Zürich)
Choreograf (Die Räuber, Theater Aachen)
Assistenz Choreograf (Fiddler on the Roof, Theater Aachen)

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN ALS TÄNZER
Chicago
Die Nase
Barrie Koskys All-Singing, All-Dancing Yiddish Revue
My Fair Lady
Hänsel und Gretel

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

6. November 2026

Komische Oper im Konzerthaus: »Bitte mit B«

Ádám Fischer ist ein unglaublich vielseitiger Dirigent, der Konzert und Oper gleichermaßen gut kann, das passt zu einem Opernorchester, das regelmäßig Sinfoniekonzerte spielt. Und er hat ein breites Repertoire, genau wie das Orchester der Komischen Oper: Alte Musik, Gegenwart, Operette, Musical – eines der vielseitigsten Orchester.

Fischer hat alle Werke des Abends auswendig dirigiert, und sorgte erstmal für die notwendige düstere Intensität. Aber dann kommt Beweglichkeit rein, wenn es aufgeregt ist, wenn es aufgewühlt ist. Diese Steigerung: Da geht er in die Hocke und feuert alles so richtig an, da konnte ich selber kaum stillsitzen. Also er kostet die Spannung aus und wenn es am Ende explodiert, hat es aber immer noch eine Wärme.

Bei »Der wunderbare Mandarin« hat Ádám Fischer etwas ganz Großartiges gemacht. Er hat diese Wahnsinnsemotionen am Beginn eiskalt abstürzen lassen. Er selbst war auch kaum in Bewegung am Pult. Er weiß, das macht die Musik schon von selbst, denn Bartók hat in diesem Stück seinen ganzen Zauberkasten an Klängen ausgekippt. Großartig. Und das Orchester der Komischen Oper war gestern in Topform, die spielen ja auch sonst oft verrücktes Zeug, wenn sie im Orchestergraben sind. Das hat richtig Spaß gemacht.

Ganz stark waren die Soli in der Sinfonie von Brahms, gerade die Bläser, die wunderbare Solo-Oboe. Das hatte eine melodische Intensität, aber eben auch eine Klangintensität, die den ganzen Raum gefüllt hat. Einmal war es sogar so dicht, da hatte ich das Gefühl, da geht plötzlich die Rückwand im Konzerthaus auf und dahinter ist ein unendlicher Raum. Und Ádám Fischer spart den Höhepunkt wirklich für den allerletzten Schluss auf. Das ist durchdacht, aber auch emotional und mitreißend.

Alle haben hörbar hart gearbeitet, aber alle hatten auch hörbar richtig Spaß an der Sache. Und man merkt, wie wichtig es ist, für ein Opernorchester regelmäßig Sinfoniekonzerte zu geben.
Andreas Göbel, radiodrei, 06.11.2026
Komische Oper im Konzerthaus: »Bitte mit B«
#KOBSiko