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Kai Chun Chuang

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NAME
Kai Chun Chuang

HEIMAT 
Taipei, Taiwan

STUDIUM 
Taiwan National University of the Arts
Anton Bruckner Privatuniversität

WETTBEWERBE/PREISE 
2018 Finalist für das Internationale Solo Tanz Theater Festival Stuttgart 
Preisträger des Tanzabends

WICHTIGE DIRIGENT:INNEN 
James Gaffigan  
Peter Christian Feigel
Koen Schoots

WICHTIGE REGISSEUR:INNEN 
Barrie Kosky 
Dagmar Manzel
Andreas Homoki

CHOREOGRAPH:INNEN
Otto Pichler
Arturo Gama
Shahar Binyamini
Ohad Naharin

WICHTIGE PARTIEN
Tänzer (Cinderella, Festspielhaus St.Pölten)
Tänzer (Der Reagan, Westflügel Leipzig)
Tänzer (Chatroom, InterAKT Initiative Stuttgart)
Tänzer (Fire, Kaohsiung City Ballet)
Tänzer (Orpheus in der Unterwelt, Deutsche Oper am Rhein)

FESTE ENGAGEMENTS 
2016–2017 Landestheater Linz
2017–2022 Choreographica [Inter]Austriaca
2018–2019 Festspielhaus St.Pölten
2022 Deutsche Oper am Rhein
Seit 2021 Komische Oper Berlin

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN 
Phaedra (La Cage aux Folles)
Tänzer (Die Nase)
Tänzer (Fiddler on the Roof)
Tänzer (Der goldene Hahn)
Tänzer (Die Perlen der Cleopatra)
Tänzer (Die Schöne Helena)
Tänzer (Orpheus in der Unterwelt)

Stand: November 2025

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

6. November 2026

Komische Oper im Konzerthaus: »Bitte mit B«

Ádám Fischer ist ein unglaublich vielseitiger Dirigent, der Konzert und Oper gleichermaßen gut kann, das passt zu einem Opernorchester, das regelmäßig Sinfoniekonzerte spielt. Und er hat ein breites Repertoire, genau wie das Orchester der Komischen Oper: Alte Musik, Gegenwart, Operette, Musical – eines der vielseitigsten Orchester.

Fischer hat alle Werke des Abends auswendig dirigiert, und sorgte erstmal für die notwendige düstere Intensität. Aber dann kommt Beweglichkeit rein, wenn es aufgeregt ist, wenn es aufgewühlt ist. Diese Steigerung: Da geht er in die Hocke und feuert alles so richtig an, da konnte ich selber kaum stillsitzen. Also er kostet die Spannung aus und wenn es am Ende explodiert, hat es aber immer noch eine Wärme.

Bei »Der wunderbare Mandarin« hat Ádám Fischer etwas ganz Großartiges gemacht. Er hat diese Wahnsinnsemotionen am Beginn eiskalt abstürzen lassen. Er selbst war auch kaum in Bewegung am Pult. Er weiß, das macht die Musik schon von selbst, denn Bartók hat in diesem Stück seinen ganzen Zauberkasten an Klängen ausgekippt. Großartig. Und das Orchester der Komischen Oper war gestern in Topform, die spielen ja auch sonst oft verrücktes Zeug, wenn sie im Orchestergraben sind. Das hat richtig Spaß gemacht.

Ganz stark waren die Soli in der Sinfonie von Brahms, gerade die Bläser, die wunderbare Solo-Oboe. Das hatte eine melodische Intensität, aber eben auch eine Klangintensität, die den ganzen Raum gefüllt hat. Einmal war es sogar so dicht, da hatte ich das Gefühl, da geht plötzlich die Rückwand im Konzerthaus auf und dahinter ist ein unendlicher Raum. Und Ádám Fischer spart den Höhepunkt wirklich für den allerletzten Schluss auf. Das ist durchdacht, aber auch emotional und mitreißend.

Alle haben hörbar hart gearbeitet, aber alle hatten auch hörbar richtig Spaß an der Sache. Und man merkt, wie wichtig es ist, für ein Opernorchester regelmäßig Sinfoniekonzerte zu geben.
Andreas Göbel, radiodrei, 06.11.2026
Komische Oper im Konzerthaus: »Bitte mit B«
#KOBSiko