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Ni­ki­ta El­en­ev

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NAME
Nikita Elenev

HEIMAT
Russland

STUDIUM
Film- und Theaterschauspiel am Moskauer Theatercollege unter der Leitung von Oleg Tabakov

WICHTIGE DIRIGENT:INNEN
James Gaffigan

WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Kirill Serebrennikov
Oleg Tabakov

FESTE ENGAGEMENTS
2013–2016 Moscow Theatre
2016–2022 Gogol-Center in Moskau

WICHTIGE PARTIEN AN ANDEREN HÄUSERN
Vizgun (Animal Planet, Moscow Theatre)
Don Carney (Biloxi Blues, Moscow Theatre)
Diener (Drei Schwestern, Moscow Theatre)
Kranich (Bodzhenka, Gogol Center)
Diener/Magnus (Jeppe vom Berge, Moscow Theatre)

FILM UND FERNSEHEN
Limonov – The Ballad (Regie: Kirill Serebrennikov, 2024)
Tchaikovsky’s Wife (Regie: Kirill Serebrennikov, 2021)
Out of the Box (Regie: Kirill Serebrennikov, 2021)
Inadequate People 2 (Regie: Roman Karimov, 2020)
Fairy (Regie: Anna Melikyan, 2020)

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Geist/Gedankenform (Don Giovanni/Requiem)

Stand: November 2025

Magazin

17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando
17. Mai 2026
Unter Dirigent Johannes Kalitzke, ohnehin einer der kompetentesten Fachleute für Gegenwartsmusik, wird das Stück spürbar schneller gespielt als unter Matthias Pintscher in Wien. Das macht die Erzählsause noch atemloser, dennoch bekommt der Hörer mehr Luft – ein musikalisches Interpretationsparadox!

Die Regisseurin Ewelina Marciniak lässt der Choreografie von Agnieszka Kryst viel Raum, und noch mehr den beiden vorzüglichen Hauptdarstellerinnen des Abends: Alma Sadé als Erzählerin und Ema Nikolovska in der Titelrolle des beziehungsweise der Orlando. Ihre Tessitur ist enorm, beginnend mit einem männlich tiefliegenden »I am alone«, um im Lauf der Oper nicht nur höher und »weiblicher« zu steigen, sondern auch in intensive Deklamation und artistisches Flackern auszuschlagen. Dabei ist Nikolovska kein(e) ätherische(r) Orlando wie Tilda Swinton in Sally Potters bekannter Romanverfilmung von 1992, sondern eine bodenständige, manchmal fast burschikose Bühnenerscheinung, quasi grundtonsicher im bodenlos grundtonfreien Raum.

Neuwirths lustvoll eklektizistische Partitur ist grundlegend out of tune, abrupt die stilistischen Schnitte, schichtenreich die musikalische Collage: Das alles wird von Sängern und Riesenorchester mit Bravour absolviert.
Albrecht Selge, Nachtkritik, 17.05.2026
Binär ins Offene

#KOBOrlando