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Tänzer

Lorenzo Soragni

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NAME
Lorenzo Soragni

HEIMAT
Italien

STUDIUM
Wirtschaftswissenschaften

WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Barrie Kosky
Max Hopp
Ewa Teilmans
Philip McKinley
Giuliano Peparini

WICHTIGE CHOREOGRAF:INNEN
Otto Pichler
Martina Borroni
Liam Steel
Hakan T. Aslan
Anna Rita Larghi

FESTE ENGAGEMENTS
Choreograf »Udo Lindenberg Stiftung«

WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO ALS TÄNZER
Un violon sur le toit (Opéra national du Rhin)
Orpheus in der Unterwelt (Salzburger Festspiele)
West Side Story (Salzburger Festspiele)

FILM UND FERNSEHEN
Choreograf The Fever music video by SEADRAKE
2021 Babylon Berlin 4 Marathon Dance
2016 Co-Choreograf, Dancer Zelig Event
Tänzer Zelig Circus 2014
Tänzer Estate con noi in Tv
Tänzer Crozza nel Paese delle Meraviglie

AUSFLÜGE
Assistent/Dance Captain(Barkouf, Opernhaus Zürich)
Choreograf (Die Räuber, Theater Aachen)
Assistenz Choreograf (Fiddler on the Roof, Theater Aachen)

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN ALS TÄNZER
Chicago
Die Nase
Barrie Koskys All-Singing, All-Dancing Yiddish Revue
My Fair Lady
Hänsel und Gretel

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando
17. Mai 2026
Unter Dirigent Johannes Kalitzke, ohnehin einer der kompetentesten Fachleute für Gegenwartsmusik, wird das Stück spürbar schneller gespielt als unter Matthias Pintscher in Wien. Das macht die Erzählsause noch atemloser, dennoch bekommt der Hörer mehr Luft – ein musikalisches Interpretationsparadox!

Die Regisseurin Ewelina Marciniak lässt der Choreografie von Agnieszka Kryst viel Raum, und noch mehr den beiden vorzüglichen Hauptdarstellerinnen des Abends: Alma Sadé als Erzählerin und Ema Nikolovska in der Titelrolle des beziehungsweise der Orlando. Ihre Tessitur ist enorm, beginnend mit einem männlich tiefliegenden »I am alone«, um im Lauf der Oper nicht nur höher und »weiblicher« zu steigen, sondern auch in intensive Deklamation und artistisches Flackern auszuschlagen. Dabei ist Nikolovska kein(e) ätherische(r) Orlando wie Tilda Swinton in Sally Potters bekannter Romanverfilmung von 1992, sondern eine bodenständige, manchmal fast burschikose Bühnenerscheinung, quasi grundtonsicher im bodenlos grundtonfreien Raum.

Neuwirths lustvoll eklektizistische Partitur ist grundlegend out of tune, abrupt die stilistischen Schnitte, schichtenreich die musikalische Collage: Das alles wird von Sängern und Riesenorchester mit Bravour absolviert.
Albrecht Selge, Nachtkritik, 17.05.2026
Binär ins Offene

#KOBOrlando