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Dante Sáenz

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NAME
Dante Sáenz

HEIMAT
Mexiko

STUDIUM
Musical an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Meisner Acting Method bei Dominic Kelly und Steven Ditmyer

CDs
Romance Sonámbulo (Los Cocos Locos Music)
Pistolero, Mariachi Bastards
Seele für Seele das Musical (Sound of music records, Frank Nimsgern)

WICHTIGE DIRIGENT:INNEN
Koen Schoots
Herwig Gratzer
Robert Paul

WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Michael Heller
Chris Murray
Alex Balga
Kim Duddy
Silvio Wey

WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Sam (Seele für Seele, Festspielhaus Neuschwanstein, Luisenburg-Festspiele)
Aramis (Die Drei Musketiere, Luisenburg-Festspiele)
Simon/Cover Judas (Jesus Christ Superstar, Luisenburg-Festspiele)
Freddie Mercury (Queen Tribute Show, Tour)
Emilio Estefan (On your feet! Die Geschichte von Gloria und Emilio Estefan)

AUSFLÜGE
Sänger, Frontman und Gründer der Band Mariachi Bastards
Sänger der Band Mariachi Sin Fronteras
Rock-Tenor-Einspringer am Theater Hagen

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Simon Zelotes, Cover Judas (Jesus Christ Superstar)

Magazin

17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando
17. Mai 2026
Unter Dirigent Johannes Kalitzke, ohnehin einer der kompetentesten Fachleute für Gegenwartsmusik, wird das Stück spürbar schneller gespielt als unter Matthias Pintscher in Wien. Das macht die Erzählsause noch atemloser, dennoch bekommt der Hörer mehr Luft – ein musikalisches Interpretationsparadox!

Die Regisseurin Ewelina Marciniak lässt der Choreografie von Agnieszka Kryst viel Raum, und noch mehr den beiden vorzüglichen Hauptdarstellerinnen des Abends: Alma Sadé als Erzählerin und Ema Nikolovska in der Titelrolle des beziehungsweise der Orlando. Ihre Tessitur ist enorm, beginnend mit einem männlich tiefliegenden »I am alone«, um im Lauf der Oper nicht nur höher und »weiblicher« zu steigen, sondern auch in intensive Deklamation und artistisches Flackern auszuschlagen. Dabei ist Nikolovska kein(e) ätherische(r) Orlando wie Tilda Swinton in Sally Potters bekannter Romanverfilmung von 1992, sondern eine bodenständige, manchmal fast burschikose Bühnenerscheinung, quasi grundtonsicher im bodenlos grundtonfreien Raum.

Neuwirths lustvoll eklektizistische Partitur ist grundlegend out of tune, abrupt die stilistischen Schnitte, schichtenreich die musikalische Collage: Das alles wird von Sängern und Riesenorchester mit Bravour absolviert.
Albrecht Selge, Nachtkritik, 17.05.2026
Binär ins Offene

#KOBOrlando