Dirigent
Koen Schoots
Der ausgewiesene Musical-Spezialist Koen Schoots dirigiert Anatevka an der Komischen Oper Berlin. Zuvor leitete er hier Im Weißen Rößl, Sweeney Todd, West Side Story und wurde 2008 für Kiss me, Kate mit dem Publikumspreis für die beste Berliner Theaterproduktion ausgezeichnet.
In den Niederlanden geboren widmete er sich in den 90er-Jahren u. a. Musical-Produktionen wie Cats in Hamburg und Jekyll & Hyde in Köln. Von 2003 bis 2005 war er Dirigent an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg und gastierte in Halle, Saarbrücken, St. Gallen, Budapest, Wien, Prag sowie in Luxemburg.
In den Niederlanden geboren widmete er sich in den 90er-Jahren u. a. Musical-Produktionen wie Cats in Hamburg und Jekyll & Hyde in Köln. Von 2003 bis 2005 war er Dirigent an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg und gastierte in Halle, Saarbrücken, St. Gallen, Budapest, Wien, Prag sowie in Luxemburg.
Sein USA-Debüt gab er 2006 mit der Uraufführung von The Seduction of Sheila Valentine in Philadelphia. Von 2004 bis 2010 war er Chefdirigenten bei den Opernfestspielen St. Margarethen und von 2010 bis 2017 Musikdirektor und Chefdirigent der Vereinigten Bühnen Wien, dem führenden Musical-Theater im deutschsprachigen Raum. Dort dirigierte er u. a. Das Phantom der Oper, Love never dies und Jesus Christ Superstar. Er war Supervisor für Elisabeth in Deutschland und Seoul und hat das VBW-Gastspiel von Elisabeth in Osaka und Tokio im Oktober 2012 dirigiert. Zudem hat er die Uraufführung von Wildhorns Artus-Excalibur am Theater St. Gallen im Frühjahr 2014 orchestriert und dirigiert, ebenso wie 2016 Don Camillo & Peppone.
Nächste Termine und Besetzung
Magazin
26. Juni 2026
Ambur Braid für DER FAUST nomniniert
Ambur Braid ist für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert in der Kategorie »Darsteller:in Musiktheater«. Ihr eindrucksvolles Rollendebüt als Katerina Lwowna Ismailowa in Barrie Koskys Lady Macbeth von Mzensk sei jederzeit authentisch, ziehe das Publikum in ihren Bann, fordere zum Miterleben und Mitleiden heraus – niemand im Saal bliebe teilnahmslos zurück, lobt die Jury Ambur Braids stimmliche Wucht und ihre starke Bühnenpräsenz:
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
22. Juni 2026
Paradies und Abgrund
Von lautem Flehen, sanfter Trauer und dem viel zu frühen Abschied im französischem Chorkonzert Sacre Chor
#KOBSiKo
9. Juni 2026
Gepflegte Beatmusik
Die DDR-Unterhaltungsmusik zwischen Freiheit und Lenkung
#KOBMokkaHits
8. Juni 2026
»Man muss sich die Begriffe zurückholen«
Regisseur Axel Ranisch und Musikalischer Leiter Adam Benzwi über DDR-Unterhaltung, Friedenssehnsucht und die Revue als Form der Erinnerung in Mokka-Hits und Milchbar-Träume
#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Eine Gratwanderung aus nostalgischem Schmelz, schräger Persiflage und melodramatischen Tönen: Axel Ranischs Revue ist eine Umarmung der DDR-Musik, die seinem begeisterten künstlerischen Naturell entspricht. Eine Verklärung ist sie aber nicht. Die Nostalgie, die einen beim Anblick der Sixties-Hotpants des Balletts befällt, die ist kein exklusives DDR-Gefühl, sie ist in dieser abgründigen Retroshow universell.«
Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 15.06.2026
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren
#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Der Soundtrack der DDR… hinreißend arrangiert, inszeniert und choreografiert. Und die Solisten geben alles, allen voran Gisa Flake und Maria-Danaé Bansen, die schon im »Messeschlager Gisela« brillierten. Aber werden auch die »Mokka-Hits« ein Sommerschlager? Darüber wird nach der Uraufführung noch vor Ort kräftig diskutiert. Aber genau das hatten Ranisch und Benzwi mit ihrer Revue ja im Sinn.«
Peter Zander, Berliner Morgenpost, 15.06.2026
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«
#KOBMokkaHits
