Fran­zis­ka Harm

Franziska Harm studierte zuerst Architektur, dann Bühnen- und Kostümbild. Noch als Studentin an der Hochschule für Bildende Künste Dresden arbeitete sie als Kostümassistentin am Staatsschauspiel Dresden. Daran schloss sich eine Bühnenbildassistenz an den Bühnen der Stadt Köln an, mit zahlreichen eigenen Ausstattungen.
Seit 2016 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig und arbeitete unter anderem mit Simon Solberg und Pınar Karabulut zusammen.

Engagements führten sie ans Theater Bonn, das Staatsschauspiel Dresden, das Münchner Volkstheater, das Schauspiel Köln und an die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin. Seit 2020 entwirft sie mit Philipp Stölzl Bühnenbilder für Schauspiel und Oper – so etwa für das Residenztheater München, das Wiener Burgtheater, das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, die Festspiele Baden-Baden, das Theater Basel und die Staatsoper Unter den Linden Berlin. Für Das Vermächtnis am Residenztheater München wurde sie im Team von Philipp Stölzl 2023 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Für die Seebühne der Bregenzer Festspiele 2024 erarbeitete sie mit dem Regisseur Webers Der Freischütz. An der Komischen Oper Berlin entwarfen sie gemeinsam das Bühnenbild für Jesus Christ Superstar.

Magazin

15. Juni 2026
»Eine Gratwanderung aus nostalgischem Schmelz, schräger Persiflage und melodramatischen Tönen: Axel Ranischs Revue ist eine Umarmung der DDR-Musik, die seinem begeisterten künstlerischen Naturell entspricht. Eine Verklärung ist sie aber nicht. Die Nostalgie, die einen beim Anblick der Sixties-Hotpants des Balletts befällt, die ist kein exklusives DDR-Gefühl, sie ist in dieser abgründigen Retroshow universell.«
Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 15.06.2026
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren

#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Der Soundtrack der DDR… hinreißend arrangiert, inszeniert und choreografiert. Und die Solisten geben alles, allen voran Gisa Flake und Maria-Danaé Bansen, die schon im »Messeschlager Gisela« brillierten. Aber werden auch die »Mokka-Hits« ein Sommerschlager? Darüber wird nach der Uraufführung noch vor Ort kräftig diskutiert. Aber genau das hatten Ranisch und Benzwi mit ihrer Revue ja im Sinn.«
Peter Zander, Berliner Morgenpost, 15.06.2026
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«

#KOBMokkaHits