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ty­ron­eis­aac­stuart

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tyroneisaacstuart ist ein interdisziplinärer, konzeptorientierter Künstler, dessen künstlerisch Anfänge im Jazz- und Hip-Hop-Theater liegen. Er wurde von der Tomorrow’s Warriors Jazz Organisation und dem mehrfach preisgekrönten Boy Blue Entertainment ausgebildet. Dort absolvierte er auch einen Bachelor in Jazz-Saxophon. Mit mehr als 12 Jahren professioneller Arbeitserfahrung als Performer in den Bereichen Tanz und Musik ist seine Tanzpraxis zu einer Mischung aus Krump (Street Dance), zeitgenössischem Tanz, visueller Kunst und Jazzmusik geworden.
Tyroneisaacstuart hat mit etablierten Künstlern aus der Hip-Hop-Szene wie Joseph Toonga, Theo Godson und Botis Seva zusammengearbeitet und war mit Boy Blue Entertainment auf nationaler Tournee. Im Bereich des zeitgenössischen Tanzes hat er mit Irene Wernli, der Hofesh Shechter Company und der mehrfach ausgezeichneten Künstlerin nora chipaumire gearbeitet.
Musikalisch arbeitete er mit vielen Künstler:innen zusammen, die heute die Jazz-Szene prägen (Moses Boyd, Theon Cross, Cassie Kinoshi, Mark Kavuma & Kokoroko). Zu seinen Auftragsarbeiten gehören ein abendfüllendes Theaterstück für das Barbican An Earnest Life, ein Duett für Dance Umbrella, Beyond Words und ein internationales Solowerk für das Hayley Matthews Ensemble. Er ist Empfänger des Steve Reid Innovation Award 2019-2020 und 2020 Artist in Residence im Clarence Mews Space.

Magazin

17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Die musikalische Leitung hat Nicholas Carter, und der weiß wirklich mit dieser Musik umzugehen an diesem Ort. Großes Orchester, aber es gibt noch mal eine eigene Bühne für das Schlagwerk… Das hat dieser Musik eine treibende, eine energische Kraft gegeben. Mich hat es musikalisch unglaublich mitgerissen… das ist ungeheuer aufregende Musik. Und das hat diesen Abend wirklich getragen, zweieinhalb Stunden lang...

Das Besondere an den Barrie Kosky-Inszenierungen ist, dass er auch schauspielerisch mit den Sängerinnen und Sängern grandios arbeitet. Das Stück könnte unglaublich düster und deprimierend und trist sein. Und das ist es auch. Es ist ein deprimierender Abend, aber Kosky schafft es, da Humor reinzubringen. Er schafft es, groteske Elemente auszuspielen, emotional sehr stark. Musikalisch wie inszenatorisch ein herausragender Abend.«
André Mumot, DLF Kultur – Fazit, 16.09.2026
Oper im Hangar: Barrie Kosky inszeniert Aribert Reimanns »Lear« in Berlin
#KOBLear