Regisseur

To­bi­as Ri­bit­zki

Tobias Ribitzki studierte Theater- und Medienwissenschaft in Bochum und war als Regieassistent und Spielleiter am Landestheater Linz, an der Staatsoper Hannover und an der Komischen Oper Berlin engagiert. Barrie Kosky und »1927« übertrugen ihm die szenische Einstudierung ihrer Zauberflöte u. a. in Los Angeles, Madrid, Helsinki, Warschau, Rom, Chicago und Kopenhagen.
Als Regisseur arbeitete Ribitzki zunächst am Landestheater Linz, an der Jungen Oper Hannover (dort Nominierung für den Deutschen Theaterpreis »Der Faust«) und an der Staatsoper Hannover.

Magazin

17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear