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Sopran

Jo­se­fi­ne Min­dus

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HEIMAT
Schweden

STUDIUM
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover; Vadstena Sång och Pianoakademi, Gotlands Tonsättarskola

MEISTERKURSE BEI
Erik Årman, Ann Murray, Ann Sophie von Otter, Miah Persson, Deborah Polaski, John Norris


Seit der Spielzeit 2024/25 gehört die schwedische Sopranistin Josefine Mindus zum Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wo sie ihr Debüt als Chef der Gepopo und Venus in Ligetis Le Grand Macabre gab. Ihr Auftritt wurde von der Kritik begeistert aufgenommen und für ihre stimmliche Virtuosität und ihre unerschrockene Theatralik gelobt. Anschließend sang sie die Frasquita in Carmen und die Elsbeth in Offenbachs selten inszenierter Operette Fantasio.

Die Spielzeit 2025/26 umfasst mehrere Rollendebüts, darunter das Ännchen in Der Freischütz, Despina in Così fan tutte, Nachtigall in Braunfels’ Die Vögel und die Titelrolle in Rimski-Korsakows Schneeflöckchen. Weitere Höhepunkte der Saison 2025/26 sind eine Rückkehr ans Konzerthaus Berlin, wo sie mit dem ensemble unitedberlin und Vladimir Jurowski La fabbrica abbandonata aufführen wird, sowie ihre Rückkehr an die Komische Oper Berlin, wo sie unter der Leitung von Tito Muñoz Brett Deans And once I played Ophelia singt.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin