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Tshegofatso Khunwane

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Tshegofatso Khunwane ist ein dynamischer Vokalkünstler und afrikanischer Perkussionist, dessen Werk Musik, Tanz und Theater auf lokalen und internationalen Bühnen verbindet. Er besitzt ein nationales Diplom in Gesangskunst und ein fortgeschrittenes Diplom in darstellenden Künsten (Musik) von der Tshwane University of Technology (TUT), wo seine Ausbildung eine solide Grundlage für eine multidisziplinäre Karriere als Darsteller schuf.

Tshegofatso hat als Sänger und Perkussionist zu gefeierten Tanzproduktionen beigetragen, darunter Lekgoba, inszeniert von L. J. Makhele, präsentiert beim Dance Umbrella (2019), das Incubator Programme (2020) und später im State Theatre während des Kucheza Afrika Festivals (2021). Zu seinen Auftritten zählen außerdem die TUT Dance Season (2019) und Internal von Sibonelo Mqunu, aufgeführt beim Kucheza Afrika Festival (2022) und an der Durban University of Technology (2024). Außerdem war er in Imxinwa und Maai, inszeniert von Ziyabukwa Mankabane, sowohl als Sänger als auch als Perkussionist zu sehen. Ein bedeutendes Highlight in Tshegofatsos Karriere ist seine fortlaufende Zusammenarbeit an Broken Chord, geschaffen von Gregory Maqoma und Thuthuka Sibisi. Als Teil des Quartetts tourte er zwischen 2021 und 2024 ausgiebig durch Europa sowie in den USA, Kanada und Großbritannien. Von 2022 bis 2024 war er außerdem Teil von Mohile Music and Events und trug als Perkussionist, Sänger, Tänzer und Casting-Direktor zu kulturellen Austauschveranstaltungen in Indien (Mumbai, Greater Noida und Neu-Delhi) bei.

In seinem letzten Jahr an der TUT wurde Tshegofatso als Monostatos in Mozarts Oper Die Zauberflöte besetzt. Seit 2022 tritt er weiterhin mit einer Vielzahl von Jazz-, Afrika-Jazz-, Afro-Pop-, Percussion- und Theaterensembles auf, darunter Routed Stems, Waffle House, Ibutho (Phila Dlozi), Milanzi Melodies und Indlovukazi, und arbeitet zudem mit DJs bei Veranstaltungen wie Gbedu Nights zusammen. Die Kunstfertigkeit von Tshegofatso Khunwane zeichnet sich durch Vielseitigkeit, kulturellen Austausch und ein tiefes Engagement für afrikanischen musikalischen Ausdruck auf globalen Bühnen aus.

Stand: Januar 2026

Magazin

15. Juni 2026
»Eine Gratwanderung aus nostalgischem Schmelz, schräger Persiflage und melodramatischen Tönen: Axel Ranischs Revue ist eine Umarmung der DDR-Musik, die seinem begeisterten künstlerischen Naturell entspricht. Eine Verklärung ist sie aber nicht. Die Nostalgie, die einen beim Anblick der Sixties-Hotpants des Balletts befällt, die ist kein exklusives DDR-Gefühl, sie ist in dieser abgründigen Retroshow universell.«
Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 15.06.2026
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren

#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Der Soundtrack der DDR… hinreißend arrangiert, inszeniert und choreografiert. Und die Solisten geben alles, allen voran Gisa Flake und Maria-Danaé Bansen, die schon im »Messeschlager Gisela« brillierten. Aber werden auch die »Mokka-Hits« ein Sommerschlager? Darüber wird nach der Uraufführung noch vor Ort kräftig diskutiert. Aber genau das hatten Ranisch und Benzwi mit ihrer Revue ja im Sinn.«
Peter Zander, Berliner Morgenpost, 15.06.2026
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«

#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
Dieser Revue gelingt etwas Seltenes: die Unbeschwertheit der Hits zu feiern als die Version eines besseren Deutschlands. Und zugleich zu zeigen, dass die Realität anders aussah…

Maria-Danaé Bansen mit göriger Energie, Mirka Wagner mit Jubel-Höhen und Johannes Dunz mit Tenor-Schmelz, Nico Holonics fügt allem eine gute Prise Lebenshunger hinzu. Alfred Mayerhofer findet für jede Epoche neue sprechende Kostüme zwischen Pettycoat und Staubmantel, sehr kurzen Hosen und Einheits-Jeans, Biederkeit und Glamour.

Musikalisch hat Benzwi den Abend souverän im Griff. Was dieser Mann anfasst, wird zu Gold, ob an der Komischen Oper oder am Berliner Ensemble. Auch hier hat er sehr feine Arrangements geschaffen, lässt den Chor strahlen, entlockt dem Orchester kraftvolle Bigband-Farben, begleitet die delikatesten Momente allein am Klavier. So veredelt er auch harmlosere Ohrwürmer wie das titelgebende »In der Mokka-Milch-Eisbar« und »Heißer Sommer«. Viele Nummern aber gibt es, die einen unmittelbar anrühren in ihrer Sehnsucht, weil die Texte von heute sein könnten…

Der Abend beginnt und endet leise, nachdenklich. »Mokka-Hits und Milchbar-Träume« verneigen sich tief vor der künstlerischen Leistung, weinen aber in einer Zeit, in der die AfD die DDR zum Vorbild für ganz Deutschland erheben will, dem untergegangenen Staat keine Träne nach.
Georg Kasch, Die Deutsche Bühne, 15.06.2026
Heiteres aus 40 Jahren DDR

#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
Eine wundervolle Reise in die Vergangenheit für Ossis, aber auch für Wessis, die oft mitleidig auf die DDR-Musik-Szene geblickt haben, nicht ahnend, was für musikalische Perlen dort verborgen waren. Unbedingt hingehen!
Claudia von Duehren, B.Z., 15.06.2026
Mauerbau mit Pailletten-Polizisten

#KOBMokkaHits
12. Juni 2026
Es ist ein politischer Abend geworden – ein Abend, der hoffentlich sehr viel mit unserer heutigen Zeit zu tun hat. Adam Benzwi und ich haben uns bei allen Texten, bei allen Musikstücken immer gefragt: Welche Bögen können wir ins Heute schlagen? Mokka-Hits und Milchbar-Träume bringt deutsch-deutsche Geschichte auf die Bühne – als einen Abend, der unterhaltend ist, aber auch nachdenklich macht mit einer Prise Melancholie.
#KOBMokkaHits