Iveta Apkalna
Seit ihrem Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado 2008 tritt Iveta Apkalna mit den renommiertesten Orchestern auf, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Royal Concertgebouw Orchestra, das Los Angeles Philharmonic, das Cleveland Orchestra, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia oder das Tonhalle-Orchester Zürich. Sie musizierte mit Dirigenten wie Marek Janowski, Kent Nagano, Gustavo Dudamel, Antonio Pappano, Andris Nelsons, Joana Mallwitz, Paavo Järvi und Mariss Jansons.
Als Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie eröffnete Apkalna 2017 das Konzerthaus an der neuen Klais-Orgel. Dort gestaltet sie seitdem Uraufführungen, Konzerte und Kammermusikabende.
Zudem ist sie »Artist in Residence« an der Konzertkirche Neubrandenburg und künstlerische Leiterin des Internationalen Orgelmusikfestivals ORGANismi in ihrer Heimatstadt Rēzekne.
Als Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie eröffnete Apkalna 2017 das Konzerthaus an der neuen Klais-Orgel. Dort gestaltet sie seitdem Uraufführungen, Konzerte und Kammermusikabende.
Zudem ist sie »Artist in Residence« an der Konzertkirche Neubrandenburg und künstlerische Leiterin des Internationalen Orgelmusikfestivals ORGANismi in ihrer Heimatstadt Rēzekne.
Apkalna arbeitet mit zeitgenössischen Komponisten wie Jörg Widmann, Thierry Escaich, Ēriks Ešenvalds, Philip Glass oder Péter Eötvös; zahlreiche Werke sind ihr gewidmet.
2005 erhielt sie als erste Organistin einen ECHO KLASSIK, zudem viermal den Grand Latvian Music Award und 2018 den Drei-Sterne-Orden, die höchste Ehrung Lettlands.
Als international gefeierte Organistin wird sie vielfach eingeladen, neue Konzertorgeln einzuweihen, u. a. in Katowice, Polen und Kaohsiung, Taiwan. Sie veröffentlichte bereits 16 Alben. 2025 ist der Dokumentarfilm Organ at Night über ihre Arbeit erschienen.
Iveta Apkalna lebt mit ihrer Familie in Berlin und Rīga.
Stand: Mai 2026
Magazin
14. September 2026
Lauter! viel, viel lauter!
Dirigent Nicholas Carter im Gespräch über Hektik, Eckigkeit und den Sturm im Kopf
#KOBLear
11. September 2026
Welt ohne Mütter
Regisseur Barrie Kosky im Gespräch über Patriarchen, männliche Arroganz und das verhängnisvolle Nichts
#KOBLear
10. September 2026
Der nächste Coup von Barrie Kosky steigt im Flughafen-Hangar
Zum vierten Mal startet die Komische Oper mit einer großen Inszenierung im Flughafen Tempelhof in die Saison. Die Aufführungen an der ungewöhnlichen und spektakulären Location sind längst Highlights im Konzert- und Opern-Kalender. Barrie Kosky nimmt sich diesmal Aribert Reimanns Shakespeare-Oper »Lear« an.
#KOBLear
4. September 2026
Archaisches Elementartheater
Mich fasziniert, wie Reimann mit diesen zeitlosen Themen des Stoffs umgeht: eine dysfunktionale heteronormative Familie als Metapher für die ganze Welt, Macht, Machtmissbrauch, Krieg, Wahnsinn. In Lear geht es um enge zwischenmenschliche Beziehungen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Körper, die Emotionen, die Stimmen. […] Es wird ein archaisches Elementartheater: konzentriert, ohne Schnickschnack. Der Hangar 4 ist das Bühnenbild. Wenn nur zwei Menschen in Hysterie und voller Angst über diese große Fläche laufen – das alleine ist schon Theater.
Barrie Kosky, Regisseur Lear, in: Siegessäule 09/26, Ecki Ramón Weber: Sturm in Hangar 4
#KOBLear
28. August 2026
Innenarchitektur des Infozentrums UdL 41 nominiert
Ein Stück vom tiefroten Bühnenvorhang, samt bezogene Sitzbänke, mit Aufklebern übersäte Spinde der Bühnenmitarbeiter:innen, Uhren ohne Lauf: wie eine Art Ensemble angehaltener Zeit erinnern sie an unser Stammhaus in der Behrenstraße. Im ehemaligen Souvenirgeschäft Unter den Linden 41 sind sie als Zeitkapseln vergangener Opernabende zu bewundern und rahmen gleichzeitig die Bühne für die Zukunft des Opernhauses: Seit 2024 gastiert hier das Infozentrum UdL41 mit Einblicken zur Sanierung des Haupthauses der Komischen Oper Berlin.
Entworfen hat das ausgefeilte Konzept aus Erinnerungstücken und Zukunftsblick die Innenarchitektin Hella Schindel. UdL41 ist nun Begegnungsort mit unserer vielleicht kleinsten Bühne für Vorträge und Konzerte und Startpunkt für Baustellenführungen. Zusammen mit Sitzmöblierung für unserer Interimsspielstätten ist die Gestaltung des Infozentrums nominiert für den Deutschen Innenarchitekturpreis 2026.
Foto: © Philipp Funke
Entworfen hat das ausgefeilte Konzept aus Erinnerungstücken und Zukunftsblick die Innenarchitektin Hella Schindel. UdL41 ist nun Begegnungsort mit unserer vielleicht kleinsten Bühne für Vorträge und Konzerte und Startpunkt für Baustellenführungen. Zusammen mit Sitzmöblierung für unserer Interimsspielstätten ist die Gestaltung des Infozentrums nominiert für den Deutschen Innenarchitekturpreis 2026.
Foto: © Philipp Funke
#KOBSanierung
26. August 2026
IN MEMORIAM
Anny Schlemm
22. Februar 1929 – 20. August 2026
22. Februar 1929 – 20. August 2026
Die Komische Oper Berlin trauert um ihr Ehrenmitglied Anny Schlemm. Sie verstarb am 20. August 2026 im Alter von 97 Jahren in Graz.


