Sophie Jira
Sophie Jira ist seit 2024 Dramaturgin an der Komischen Oper Berlin. Zudem gastiert sie in ihrer Heimatstadt Wien regelmäßig als Dramaturgin an der Volksoper (2026: Der Opernball).
Seit ihrem Studium der Musikwissenschaft an der Universität Wien widmet sich Sophie Jira im Besonderen der Operette, der Wiener Musik und Musik der Familie Strauss. Berufliche Erfahrungen sammelte sie zunächst in der Sendungsgestaltung beim Kultur-Radiosender Ö1 und im Pressebüro der Wiener Staatsoper.
Von 2020 bis 2024 war Sophie Jira als Dramaturgin am Theater Altenburg Gera engagiert, wo sie u. a. mit Achim Freyer an Der fliegende Holländer arbeitete. Für Gera verfasste sie als Librettistin mehrere Auftragswerke, darunter die Operette Redoute in Reuß, die Revue Wien bei Nacht und das Freilicht-Spektakel Der Weg des Orpheus.
Sophie Jira ist Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute(Deutsche Bank Stiftung) in der Sparte Libretto. Ihr Opern-Dreiteiler Sonst gute Nacht wird 2026 mit dem Ensemble Modern in Frankfurt uraufgeführt.
Stand: Oktober 2026
Seit ihrem Studium der Musikwissenschaft an der Universität Wien widmet sich Sophie Jira im Besonderen der Operette, der Wiener Musik und Musik der Familie Strauss. Berufliche Erfahrungen sammelte sie zunächst in der Sendungsgestaltung beim Kultur-Radiosender Ö1 und im Pressebüro der Wiener Staatsoper.
Von 2020 bis 2024 war Sophie Jira als Dramaturgin am Theater Altenburg Gera engagiert, wo sie u. a. mit Achim Freyer an Der fliegende Holländer arbeitete. Für Gera verfasste sie als Librettistin mehrere Auftragswerke, darunter die Operette Redoute in Reuß, die Revue Wien bei Nacht und das Freilicht-Spektakel Der Weg des Orpheus.
Sophie Jira ist Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute(Deutsche Bank Stiftung) in der Sparte Libretto. Ihr Opern-Dreiteiler Sonst gute Nacht wird 2026 mit dem Ensemble Modern in Frankfurt uraufgeführt.
Stand: Oktober 2026
Nächste Termine und Besetzung
Magazin
30. Oktober 2026
Stärke und Verletzlichkeit
Die koreanische Sängerin Gloria Jieun Choi hat sich mit ihrem leuchtenden Sopran und ihrer intensiven Bühnenpräsenz einen Namen gemacht. An der Komischen Oper ist sie nun als Titelheldin in Puccinis »Madama Butterfly« zu erleben. Sie will nicht nur die Tragik der verlassenen Geisha zeigen, sondern auch ihre innere Stärke zum Ausdruck bringen.
Corina Kolbe, Der Tagesspiegel – Spielzeit (11/2026)
Stärke und Verletzlichkeit
Stärke und Verletzlichkeit
#KOBButterfly
30. Oktober 2026
Dafür sind Proben da!
Als Jewgeni Onegin lebt man gefährlich... seht selbst!
#KOBOnegin
27. Oktober 2026
3 x B
Über höllische Großstadtmusik, niederländische Freiheitskämpfe und einen intimen Geburtstagsgruß im Sinfoniekonzert Bitte mit B
#KOBSiKo
18. September 2025
Alles ist am Brodeln
Jewgeni Onegin ist eine Oper, in der die großen Gefühle und Leidenschaften unter der Oberfläche köcheln, die inneren Stürme zurückgehalten werden. Und die Musik? Sie erzählt, was die Figuren einander nicht sagen können. Traumwandlerisch präzise hat Pjotr Tschaikowski diese Spannung zwischen Fassade und Innenleben in seine Partitur gegossen, unter den kühlen Worten seiner Figuren tanzt das Orchester. Alles ist am Brodeln, kurz vor dem Ausbruch, aber der kommt meist zu spät. Das ist die eigentliche Tragödie dieses Werks: nicht Schicksal, sondern verpasster Moment. Ein Gespräch über Intimität und Pathos mit dem Dirigenten Henrik Nánási über Tschaikowskis Jewgeni Onegin.
#KOBOnegin
28. Mai 2025
Modernes Schicksal, verpasste Liebe
Die Geburtsstunde des Musikdramas Jewgeni Onegin fällt auf einen Nachmittag im Mai 1877: Pjotr Iljitsch Tschaikowski sitzt in einem Restaurant, speist und grübelt. Er sucht nach einem Stoff für eine Oper, die es mit George Bizets Carmen aufnehmen kann. Dann hallt eine Empfehlung in seinem Kopf nach. Er läuft zum nächsten Buchladen und verschlingt in einer Nacht den Roman Jewgeni Onegin von Alexander Puschkin. Nicht einmal ein Jahr später schreibt Tschaikowski Operngeschichte mit einem Gegenentwurf zu Wagner und Verdi – still, psychologisch, modern. Seit dem gilt sein gleichnamiges Opern- und Zivilisationsdrama als erstes realistisches Werk über Einsamkeit, Sinnsuche und Liebeserfüllung im Spiel von Sehnsucht und Egoismus.
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
