Ivo Hent­schel

Ivo Hentschel wuchs in der Nähe von Stuttgart auf und schloss 2007 sein Klavier- und Dirigierstudium an der Musikhochschule Mannheim bei Michael Hauber, Klaus Eisenmann und Georg Grün ab. Darüber hinaus förderten und prägten ihn Künstlerpersönlichkeiten wie Peter Gülke, Gunter Kahlert, Kurt Masur, Colin Metters, Jorma Panula und Thomas Ungar.

2008 assistierte Hentschel Klauspeter Seibel beim Bundesjugendorchester. Tätigkeiten als Gastdirigent führten ihn unter anderem an das Mecklenburgische Staatstheater, an das Theater Bern sowie das Theater Bonn, die Kammerakademie Potsdam sowie die Komische Oper Berlin. Als Konzertdirigent gastierte Hentschel bei Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, der Kammerakademie Potsdam, der Jenaer Philharmonie und der Neuen Philharmonie Westfalen.

Magazin

31. März 2026
»Regisseur Herbert Fritsch hat der barocken Vorlage ein kongenial schillerndes Gewand verpasst. … Das Orchester und George Petrou füllen Händels abwechslungsreiche musikalische Dramaturgie mit kontrastreichem Leben. Und am Ende muss es uns nicht mehr leidtun um die Gefangenen, sondern nun um den törichten König. Dessen Tod scheint genauso sinnlos, wie sein Leben wohl war. So muss Oper.«
Katharina Granzin, taz, 31.03.2026
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen

#KOBBelshazzar
29. März 2026
Händel-Spezialist George Petrou hat für diese Momente der hochgespannten Dramatik ein feines Gespür. Wie da die Sprache knackt, wie der Orchesterklang plötzlich fahl wird, ausbleicht, um dann mit Verve Akzente zu setzen! Das Orchester der Komischen Oper ist aber auch jederzeit zu Trompetenjubel fähig… Wie Petrou schon in der Ouvertüre eine sehr genaue Artikulation findet, Spannungen aufbaut und auflöst, das gehört zu den Höhepunkten des Abends.
Georg Kasch, Die Deutsche Bühne, 29.03.2026
Treppenwitz
#KOBBelshazzar