Bran­don Ce­del

Der Bassbariton Brandon Cedel, geboren in Charleston/USA, studierte Gesang u.a. am Curtis Institute of Music in Philadelphia und an der Juilliard School in New York. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe, darunter der »National Council Auditions« der Metropolitan Opera in New York (2013) und ist Absolvent des »Lindemann Young Artist Development Program« der Metropolitan Opera. Er gastierte an Opernhäusern, u.a. in New York, in Boston, in Philadelphia, in Santa Barbara, in Maskat/Oman sowie beim Glyndebourne Festival. Sein Repertoire umfasst Partien wie Leporello, Masetto (Don Giovanni), Ariodate (Xerxes), Angelotti (Tosca), Brander (La Damnation de Faust), Colline (La Bohème) und Lord Sidney (Il viaggio a Reims). Zudem ist er aktiv im Konzertbereich. 2016 – 2019 gehörte Brandon Cedel dem Ensemble der Oper Frankfurt an. Er gastierte u.a. als Masetto (Don Giovanni) an der Bayerischen Staatsoper in München und der Metropolitan Opera in New York, als Basilio (Il barbiere di Siviglia) an der Canadian Opera Company und gibt 2024 mit der Titelpartie in Hercules sein Debüt an der Komischen Oper Berlin.

Magazin

31. März 2026
»Regisseur Herbert Fritsch hat der barocken Vorlage ein kongenial schillerndes Gewand verpasst. … Das Orchester und George Petrou füllen Händels abwechslungsreiche musikalische Dramaturgie mit kontrastreichem Leben. Und am Ende muss es uns nicht mehr leidtun um die Gefangenen, sondern nun um den törichten König. Dessen Tod scheint genauso sinnlos, wie sein Leben wohl war. So muss Oper.«
Katharina Granzin, taz, 31.03.2026
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen

#KOBBelshazzar
29. März 2026
Händel-Spezialist George Petrou hat für diese Momente der hochgespannten Dramatik ein feines Gespür. Wie da die Sprache knackt, wie der Orchesterklang plötzlich fahl wird, ausbleicht, um dann mit Verve Akzente zu setzen! Das Orchester der Komischen Oper ist aber auch jederzeit zu Trompetenjubel fähig… Wie Petrou schon in der Ouvertüre eine sehr genaue Artikulation findet, Spannungen aufbaut und auflöst, das gehört zu den Höhepunkten des Abends.
Georg Kasch, Die Deutsche Bühne, 29.03.2026
Treppenwitz
#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Chorsolisten haben große Aufgaben in dieser szenischen Produktion und sie erfüllen sie spielstark. Welcher Opernchor kann schon so wunderbar tänzeln, kollektive Koloraturen vorführen und Grimassen schneiden? Das Oratorium lebt von mächtigen Chören. Hallelujah! ... Sopranistin Soraya Mafi weiß sich im Spannungsfeld zwischen ehrgeiziger Drahtzieherin und besorgter Mutter durchzusetzen. Stimmlich gelingen ihr die mächtigsten und die berührendsten Momente. Für das Mutter-Sohn-Verhältnis hat der Regisseur ein schönes Bild gefunden. Die überlange Schleppe Belshazzars ist das Führungsseil der Mutter. Die Schleppe wird zum Machtinstrument.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Komische Oper zeigt Händels Oratorium »Belshazzar« in Herbert Fritschs Regie als grellbunte Mischung aus Bibelstoff und Klamauk.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar