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Kyle Miller

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NAME  
Kyle Miller

HEIMAT 
San Francisco, Vereinigte Staaten

STUDIUM 
Masterstudium an The Julliard School
Bachelorstudium am Oberlin Conservatory of Music
Stipendium Rolf Haeger und Florian Chiutu-Haeger 
2023/24 Belcanto-Stipendiat im Talent Circle der Deutschen Oper Berlin

WICHTIGE DIRIGENT:INNEN 
Daniel Carter
Axel Kober
James Gaffigan
Ivan Repušić

WICHTIGE REGISSEUR:INNEN 
James Robinson
Michael Mayer
Katharina Thalbach
Romain Gilbert
Tobias Kratzer

FESTE ENGAGEMENTS 
Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin seit 2023/24

WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Yamadori (Madame Butterfly, Opera Philadelphia) 
Dancaïre/ Morales (Carmen, Washington National Opera)
Larkens (La fanciulla del West, Cleveland Orchestra)
Masetto (Don Giovanni, Deutsche Oper Berlin)
Chou En-lai (Nixon in China, Deutsche Oper Berlin)

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Titelpartie in Don Giovanni/Requiem

Stand: November 2025

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando
17. Mai 2026
Unter Dirigent Johannes Kalitzke, ohnehin einer der kompetentesten Fachleute für Gegenwartsmusik, wird das Stück spürbar schneller gespielt als unter Matthias Pintscher in Wien. Das macht die Erzählsause noch atemloser, dennoch bekommt der Hörer mehr Luft – ein musikalisches Interpretationsparadox!

Die Regisseurin Ewelina Marciniak lässt der Choreografie von Agnieszka Kryst viel Raum, und noch mehr den beiden vorzüglichen Hauptdarstellerinnen des Abends: Alma Sadé als Erzählerin und Ema Nikolovska in der Titelrolle des beziehungsweise der Orlando. Ihre Tessitur ist enorm, beginnend mit einem männlich tiefliegenden »I am alone«, um im Lauf der Oper nicht nur höher und »weiblicher« zu steigen, sondern auch in intensive Deklamation und artistisches Flackern auszuschlagen. Dabei ist Nikolovska kein(e) ätherische(r) Orlando wie Tilda Swinton in Sally Potters bekannter Romanverfilmung von 1992, sondern eine bodenständige, manchmal fast burschikose Bühnenerscheinung, quasi grundtonsicher im bodenlos grundtonfreien Raum.

Neuwirths lustvoll eklektizistische Partitur ist grundlegend out of tune, abrupt die stilistischen Schnitte, schichtenreich die musikalische Collage: Das alles wird von Sängern und Riesenorchester mit Bravour absolviert.
Albrecht Selge, Nachtkritik, 17.05.2026
Binär ins Offene

#KOBOrlando