stellvertretender Chordirektor
Jean-Christophe Charron
Jean-Christophe Charron ist Dirigent und Pianist. Seine musikalische Ausbildung absolvierte Charron in Frankreich und Großbritannien. Er studierte Klavier, Korrepetition und Kammermusik an den Konservatorien von Bordeaux und Boulogne-Billancourt bei Alain Motard und Marie-Paule Siruguet. Anschließend studierte er Musiktheorie und Orchestrierung am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris sowie Orchesterdirigieren an der Royal Academy of Music in London, wo er sein Postgraduiertenstudium mit Auszeichnung abschloss. Weitere wichtige Impulse erhielt er in Dirigiermeisterklassen bei Colin Davis, Ilya Musin, George Hurst, Lutz Köhler, Lothar Zagrosek, Salvador Mas Conde und Jörg Bierhance.
Jean-Christophe Charron ist als Pianist, Kammermusiker, Gesangsbegleiter, Dirigent und Lehrer international aktiv.
Zwischen 2005 und 2014 lebte und arbeitete er in Griechenland, wo er regelmäßig als Dirigent mit dem Staatlichen Symphonieorchester Thessaloniki, dem Sinfonieorchester der Stadt Thessaloniki und dem Staatlichen Symphonieorchester Athen auftrat. Gleichzeitig war er Solorepetitor und Assistenzdirigent an der Oper von Thessaloniki und im Thessaloniki Auditorium. Von 2012 bis 2014 war er Associate Conductor an der Griechischen Nationaloper in Athen.
In Deutschland arbeitete Charron von 2014 bis 2016 mit der Opernabteilung der Universität der Künste Berlin als Korrepetitor, Dirigent und Arrangeur zusammen. Von 2016 bis 2025 war er Solorepetitor und stellvertretender Chordirektor an der Komischen Oper Berlin. Seit 2025 ist er Dozent für Korrepetition und Repertoire für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold. Darüber hinaus ist er seit 2018 als musikalischer Coach für das Lyric Opera Studio Weimar tätig.
Stand: September 2026
Jean-Christophe Charron ist als Pianist, Kammermusiker, Gesangsbegleiter, Dirigent und Lehrer international aktiv.
Zwischen 2005 und 2014 lebte und arbeitete er in Griechenland, wo er regelmäßig als Dirigent mit dem Staatlichen Symphonieorchester Thessaloniki, dem Sinfonieorchester der Stadt Thessaloniki und dem Staatlichen Symphonieorchester Athen auftrat. Gleichzeitig war er Solorepetitor und Assistenzdirigent an der Oper von Thessaloniki und im Thessaloniki Auditorium. Von 2012 bis 2014 war er Associate Conductor an der Griechischen Nationaloper in Athen.
In Deutschland arbeitete Charron von 2014 bis 2016 mit der Opernabteilung der Universität der Künste Berlin als Korrepetitor, Dirigent und Arrangeur zusammen. Von 2016 bis 2025 war er Solorepetitor und stellvertretender Chordirektor an der Komischen Oper Berlin. Seit 2025 ist er Dozent für Korrepetition und Repertoire für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold. Darüber hinaus ist er seit 2018 als musikalischer Coach für das Lyric Opera Studio Weimar tätig.
Stand: September 2026
Nächste Termine und Besetzung
Magazin
30. Oktober 2026
Stärke und Verletzlichkeit
Die koreanische Sängerin Gloria Jieun Choi hat sich mit ihrem leuchtenden Sopran und ihrer intensiven Bühnenpräsenz einen Namen gemacht. An der Komischen Oper ist sie nun als Titelheldin in Puccinis »Madama Butterfly« zu erleben. Sie will nicht nur die Tragik der verlassenen Geisha zeigen, sondern auch ihre innere Stärke zum Ausdruck bringen.
Corina Kolbe, Der Tagesspiegel – Spielzeit (11/2026)
Stärke und Verletzlichkeit
Stärke und Verletzlichkeit
#KOBButterfly
30. Oktober 2026
Dafür sind Proben da!
Als Jewgeni Onegin lebt man gefährlich... seht selbst!
#KOBOnegin
27. Oktober 2026
3 x B
Über höllische Großstadtmusik, niederländische Freiheitskämpfe und einen intimen Geburtstagsgruß im Sinfoniekonzert Bitte mit B
#KOBSiKo
5. Oktober 2026
Holzinger im Hangar!
Die Komische Oper Berlin ist eines der vielfältigsten Häuser der deutschen Opernlandschaft und ich schätze den kollaborativen Arbeitsgeist bereits seit unserer Zusammenarbeit für SANCTA. Spätestens seitdem stand es auf meiner Bucketlist, hier zu inszenieren, und dass ich das nun sogar im Hangar in Tempelhof machen darf, kann ich kaum erwarten!
Florentina Holzinger
Die Spielzeit 2027/28 beginnt mit einer neuen Arbeit von Florentina Holzinger zum Thema Krieg im Hangar4/Flughafen Tempelhof.
Registrieren Sie sich jetzt für den Early-Bird-Rabatt und erhalten Sie ein exklusives Vorkaufsrecht vor dem Start des regulären Ticketverkaufs!
Die Spielzeit 2027/28 beginnt mit einer neuen Arbeit von Florentina Holzinger zum Thema Krieg im Hangar4/Flughafen Tempelhof.
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18. September 2025
Alles ist am Brodeln
Jewgeni Onegin ist eine Oper, in der die großen Gefühle und Leidenschaften unter der Oberfläche köcheln, die inneren Stürme zurückgehalten werden. Und die Musik? Sie erzählt, was die Figuren einander nicht sagen können. Traumwandlerisch präzise hat Pjotr Tschaikowski diese Spannung zwischen Fassade und Innenleben in seine Partitur gegossen, unter den kühlen Worten seiner Figuren tanzt das Orchester. Alles ist am Brodeln, kurz vor dem Ausbruch, aber der kommt meist zu spät. Das ist die eigentliche Tragödie dieses Werks: nicht Schicksal, sondern verpasster Moment. Ein Gespräch über Intimität und Pathos mit dem Dirigenten Henrik Nánási über Tschaikowskis Jewgeni Onegin.
#KOBOnegin
28. Mai 2025
Modernes Schicksal, verpasste Liebe
Die Geburtsstunde des Musikdramas Jewgeni Onegin fällt auf einen Nachmittag im Mai 1877: Pjotr Iljitsch Tschaikowski sitzt in einem Restaurant, speist und grübelt. Er sucht nach einem Stoff für eine Oper, die es mit George Bizets Carmen aufnehmen kann. Dann hallt eine Empfehlung in seinem Kopf nach. Er läuft zum nächsten Buchladen und verschlingt in einer Nacht den Roman Jewgeni Onegin von Alexander Puschkin. Nicht einmal ein Jahr später schreibt Tschaikowski Operngeschichte mit einem Gegenentwurf zu Wagner und Verdi – still, psychologisch, modern. Seit dem gilt sein gleichnamiges Opern- und Zivilisationsdrama als erstes realistisches Werk über Einsamkeit, Sinnsuche und Liebeserfüllung im Spiel von Sehnsucht und Egoismus.
#KOBOnegin
