Solisten des Tölzer Knabenchores

Der Tölzer Knabenchor gehört zu den berühmtesten und erfolgreichsten Knabenchören der Welt und bestreitet ca. 150 Konzert- und Opernauftritte im Jahr. Sein Repertoire umfasst alle Gebiete des Chorgesangs vom Barock bis zur Gegenwart mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Werken Johann Sebastian Bach.

Die Solisten des Tölzer Knabenchors sind an großen Opernhäusern aufgetreten, darunter das Teatro alla Scala, die Pariser Opéra Bastille, das Opernhaus Zürich, die Lyric Opera of Chicago und De Nationale Opera Amsterdam. Über Jahrzehnte hinweg haben namhafte Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Herbert von Karajan, Simon Rattle, Christian Thielemann und Kirill Petrenko mit dem Tölzer Knabenchor gearbeitet.

Außerdem führen Konzertreisen den Tölzer Knabenchor durch ganz Europas, nach Russland, Israel, Asien und in die USA. Regelmäßig wird der Chor zu den renommiertesten Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Bachfest Leipzig, dem Rheingau Musik Festival oder dem Shanghai Baroque Festival eingeladen.

Für seine Einspielungen erhielt der Chor zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Deutschen Schallplattenpreis, den französischen Schallplattenpreis, den Diapason d’Or, den ECHO Klassik der Deutschen Phono-Akademie Berlin sowie eine Nominierung für den Grammy Award. Die Tölzer Knaben singen die drei Knaben in Mozarts Zauberflöte an der Komischen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, dem Staatstheater Nürnberg und der Staatsoper Stuttgart. In dieser Spielzeit singen die Solisten des Tölzer Knabenchors den Putto in Olga Neuwirths Orlando in der Regie von Ewelina Marciniak.

Stand: Mai 2026

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt