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Ray Chenez

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NAME  
Ray Chenez

HEIMAT 
Lockport, Vereinigte Staaten

STUDIUM 
State University of New York
Florida State University

WETTBEWERBE/PREISE 
2014 George London Award

WICHTIGE DIRIGENT:INNEN 
Laurence Cummings
Antonio Pappano
Herbert Blomstedt
Lars Ulrik Mortensen

WICHTIGE REGISSEUR:INNEN 
Herbert Fritsch
Stefano Poda
David McVicar

WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Orfeo (Orfeo ed Euridice, State Opera Plovdiv)
Nerone (L’incoronazione di Poppea, Théâtre des Champs-Élysees)
The Voice of Apollo (Death in Venice, Neue Oper Wien)
Oberon (A Midsummer Night’s Dream, Santa Fe Opera)
Witch of Endor (Saul, MusikTheater an der Wien)

AUSFLÜGE 
Sänger bei BroadRAY! (Galagos Country Estate)

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN 
Daniel (Belshazzar)

Stand: Dezember 2025

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin