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Pia­ Syr­be

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Pia Syrbe studierte im Bachelor Musikwissenschaft und Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie im Master Produktionsdramaturgie für Musiktheater an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin.
In der Spielzeit 2023/24 war sie als Dramaturgieassistentin an der Komischen Oper Berlin tätig.
Im Rahmen ihres Studiums betreute sie Produktionen wie Luisa Miller von Giuseppe Verdi und Mozarts Die Zauberflöte. Zu ihren letzten Arbeiten zählt u. a. eine Textfassung für eine szenische Aufführung des Romans Gabriel von George Sand in Kooperation mit dem Alte Musik Fest Friedenau sowie die Erarbeitung des szenischen Konzerts späte_rückkehr mit der jungen norddeutschen philharmonie im Stummfilmkino Babylon.

Zahlreiche Assistenzen und Hospitanzen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, das Theater Vorpommern und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. Sie war und ist wiederholt als Dramaturgin an verschiedenen szenischen Chorprojekten unter der musikalischen Leitung von Tobias Walenciak beteiligt.

In der Spielzeit 2024/25 ist sie als Produktionsdramaturgin für die Uraufführung von Die kleine Hexe (Regie: Martina Gredler) an der Komischen Oper Berlin engagiert und betreut einen Teil der siebten Ausgabe der Neuen Szenen in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin unter der Regie von Anna Sofie Keller Brandsborg.
Von 2024 bis 2026 ist sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute.


Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
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