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Pavel B. Jiracek

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Pavel B. Jiracek erhielt eine Ausbildung als Sänger und Pianist. Nach seinem Schulabschluss am englischen Eton College studierte er Musikwissenschaft an der University of Oxford und absolvierte den Lehrgang »Executive Master in Arts Administration« an der Universität Zürich. Nach Stationen beim London Symphony Orchestra, beim Lucerne Festival und der Konzertdirektion Schmid begann er seine Theaterlaufbahn in der Dramaturgie an der Staatsoper Hannover. Anschließend war er als Dramaturg u. a. an der Komischen Oper Berlin, bei den Bühnen Bern und am Theater Basel engagiert. Zuletzt war Pavel B. Jiracek Operndirektor am Theater Basel.

Stand: November 2025

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin