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Bühnenbildner

Kor­binian Schmidt

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Korbinian Schmidt, in München geboren, studierte Bühnen- und Kostümgestaltung an der Universität Mozarteum Salzburg sowie Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Seitdem arbeitet er als freier Bühnen- und Kostümbildner in zahlreichen Theater- und Opernproduktionen.
Er entwarf Kostüme und Bühnenbilder unter anderem für das Burgtheater Wien, das Schauspielhaus Bochum, das Schauspielhaus Wien, das Theater Basel, das Deutsche Theater Berlin, das Schauspiel Stuttgart, das Schauspielhaus Graz sowie für das Residenztheater München.

Im Studienjahr 2024/2025 leitete er den Studiengang Bühnen- und Kostümbild an der Akademie der Künste in München. Für seine Ausstattung zu SONNE/LUFT von Elfriede Jelinek in der Regie von FX Mayr am Schauspiel Stuttgart wurde er 2025 mit dem Faust-Preis in der Kategorie Kostüm ausgezeichnet

Stand: Januar 2026

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando
17. Mai 2026
Unter Dirigent Johannes Kalitzke, ohnehin einer der kompetentesten Fachleute für Gegenwartsmusik, wird das Stück spürbar schneller gespielt als unter Matthias Pintscher in Wien. Das macht die Erzählsause noch atemloser, dennoch bekommt der Hörer mehr Luft – ein musikalisches Interpretationsparadox!

Die Regisseurin Ewelina Marciniak lässt der Choreografie von Agnieszka Kryst viel Raum, und noch mehr den beiden vorzüglichen Hauptdarstellerinnen des Abends: Alma Sadé als Erzählerin und Ema Nikolovska in der Titelrolle des beziehungsweise der Orlando. Ihre Tessitur ist enorm, beginnend mit einem männlich tiefliegenden »I am alone«, um im Lauf der Oper nicht nur höher und »weiblicher« zu steigen, sondern auch in intensive Deklamation und artistisches Flackern auszuschlagen. Dabei ist Nikolovska kein(e) ätherische(r) Orlando wie Tilda Swinton in Sally Potters bekannter Romanverfilmung von 1992, sondern eine bodenständige, manchmal fast burschikose Bühnenerscheinung, quasi grundtonsicher im bodenlos grundtonfreien Raum.

Neuwirths lustvoll eklektizistische Partitur ist grundlegend out of tune, abrupt die stilistischen Schnitte, schichtenreich die musikalische Collage: Das alles wird von Sängern und Riesenorchester mit Bravour absolviert.
Albrecht Selge, Nachtkritik, 17.05.2026
Binär ins Offene

#KOBOrlando