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Kathrin Liess

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Kathrin K. Liess studierte Germanistik und Anglistik in Graz sowie an der University of Bristol, England. Sie arbeitet als Autorin, Produktionsleitung, Lektorin und Übersetzerin. Sie übersetzte u. a. Stücke für das Schauspielhaus Graz, das Staatstheater Mainz und die Ruhrtriennale. Lesungen führten sie u. a. an das Literaturhaus Graz, das Forum Stadtpark sowie zur Lettrétage Berlin. Gemeinsam mit dem Autor:innenkollektiv »Die Plattform« entwickelt sie Hörspiele, Audiowalks und multimediale Lesungsformate. Vorwiegend schreibt Liess für das Theater, ihre Stücke wurden am Staatstheater Mainz und dem Staatstheater Kassel uraufgeführt und zu zahlreichen Festivals eingeladen. Kathrin K. Liess arbeitet als Produktionsleitung für »peaches&rooster«, die Theaterkompanie von Jan-Christoph Gockel und Michael Pietsch.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
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