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Ju­lia Schaf­fen­rath

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MITGLIED DES OPERNSTUDIOS DER KOMISCHEN OPER BERLIN

HEIMAT
Axams/Tirol/Österreich

STUDIUM
2016–2019: Tiroler Landeskonservatorium bei Maria Erlacher-Forster
seit 2019: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Edith Lienbacher

WETTBEWERBE/PREISE
»Prima la musica 2016«: 1. Preis mit Auszeichnung
»Prima la musica 2018«: Bundessiegerin
»Internationaler Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti« 2022: Semifinalistin

Magazin

4. September 2026

Archaisches Elementartheater

Mich fasziniert, wie Reimann mit diesen zeitlosen Themen des Stoffs umgeht: eine dysfunktionale heteronormative Familie als Metapher für die ganze Welt, Macht, Machtmissbrauch, Krieg, Wahnsinn. In Lear geht es um enge zwischenmenschliche Beziehungen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Körper, die Emotionen, die Stimmen. […] Es wird ein archaisches Elementartheater: konzentriert, ohne Schnickschnack. Der Hangar 4 ist das Bühnenbild. Wenn nur zwei Menschen in Hysterie und voller Angst über diese große Fläche laufen – das alleine ist schon Theater.
#KOBLear