Bühnenbildnerin
Heike Scheele
Heike Scheele studierte Bühnenbild und Kostümdesign bei Erich Wonder in Wien und schloss ihr Studium mit dem Kolo-Moser-Preis ab. Sie arbeitete mehrere Jahre als Assistentin an verschiedenen Theatern und Opernhäusern in Berlin, bevor sie 1989 als freischaffende Künstlerin ihre Karriere in Deutschland, Schweden, Österreich, der Schweiz und in Norwegen begann.
Theater-, Opern- und Musicalproduktionen, die Heike Scheele ausstattete, waren u. a. Hamlet, Genoveva, Tartuffe, Edipo Re/Pagliacci, Die Möwe, West Side Story, Gräfin Mariza, Die Perlenfischer und die Deutschlandpremiere von Tan Duns Oper Tee.
Eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Stefan Herheim begann 1999 für die Produktion Die Zauberflöte am Oldenburgischen Staatstheater. Weitere gemeinsame Arbeiten waren unter anderem Così fan tutte an der Folkoperan in Stockholm, Don Carlo am Landestheater Linz, Giulio Cesare, Die Csárdásfürstin und Tannhäuser an der Den Norske Opera in Oslo, Carmen an der Oper Graz sowie Xerxes an der Komischen Oper Berlin. Für das Bühnenbild zu Parsifalwurde Heike Scheele 2009 von der Fachzeitschrift Opernwelt zur »Bühnenbildnerin des Jahres« gewählt. 2013 erhielt sie für die Ausstattung der Grazer Carmen den »Österreichischen Musiktheaterpreis«.
Magazin
26. Juni 2026
Ambur Braid für DER FAUST nominiert
Ambur Braid ist für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert in der Kategorie »Darsteller:in Musiktheater«. Ihr eindrucksvolles Rollendebüt als Katerina Lwowna Ismailowa in Barrie Koskys Lady Macbeth von Mzensk sei jederzeit authentisch, ziehe das Publikum in ihren Bann, fordere zum Miterleben und Mitleiden heraus – niemand im Saal bliebe teilnahmslos zurück, lobt die Jury Ambur Braids stimmliche Wucht und ihre starke Bühnenpräsenz:
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
22. Juni 2026
Paradies und Abgrund
Von lautem Flehen, sanfter Trauer und dem viel zu frühen Abschied im französischem Chorkonzert Sacre Chor
#KOBSiKo
9. Juni 2026
Gepflegte Beatmusik
Die DDR-Unterhaltungsmusik zwischen Freiheit und Lenkung
#KOBMokkaHits
8. Juni 2026
»Man muss sich die Begriffe zurückholen«
Regisseur Axel Ranisch und Musikalischer Leiter Adam Benzwi über DDR-Unterhaltung, Friedenssehnsucht und die Revue als Form der Erinnerung in Mokka-Hits und Milchbar-Träume
#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Eine Gratwanderung aus nostalgischem Schmelz, schräger Persiflage und melodramatischen Tönen: Axel Ranischs Revue ist eine Umarmung der DDR-Musik, die seinem begeisterten künstlerischen Naturell entspricht. Eine Verklärung ist sie aber nicht. Die Nostalgie, die einen beim Anblick der Sixties-Hotpants des Balletts befällt, die ist kein exklusives DDR-Gefühl, sie ist in dieser abgründigen Retroshow universell.«
Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 15.06.2026
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren
#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Der Soundtrack der DDR… hinreißend arrangiert, inszeniert und choreografiert. Und die Solisten geben alles, allen voran Gisa Flake und Maria-Danaé Bansen, die schon im »Messeschlager Gisela« brillierten. Aber werden auch die »Mokka-Hits« ein Sommerschlager? Darüber wird nach der Uraufführung noch vor Ort kräftig diskutiert. Aber genau das hatten Ranisch und Benzwi mit ihrer Revue ja im Sinn.«
Peter Zander, Berliner Morgenpost, 15.06.2026
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«
#KOBMokkaHits
