Ve­rity Win­gate

NAME
Verity Wingate

HEIMAT
Vereinigtes Königreich

STUDIUM
Gesang an der Guildhall School of Music and Drama und der Royal Academy of Music
Mitglied im Opernstudio der Dutch National Opera

WETTBEWERBE/PREISE
Paul Hamburger Prize, verliehen durch Graham Johnson für ihr Schubertlied, Gewinnerin des Leonard Ingrams Award der Garsington Opera 2018, Stipendiatin des Samling Institute for Young Artists, der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung und des Alvarez Young Artistsʼ Programme

WICHTIGE DIRIGENT:INNEN
Vladimir Jurowski, Franz Welser-Möst, Maurizio Benini, Gianluca Capuano, Masaaki Suzuki, Nicholas Carter, Laurence Cummings, Christian Curnyn

WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Krzysztof Warlikowski, Andreas Homoki, Monique Wagemakers, Netia Jones, Marcel Sijm

ENGAGEMENTS
Bühnen Bern: Titelpartie in Iolante, Staatsoper Hamburg: Micaëla (Carmen), Malmö Opera/Oper Frankfurt: Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro), English National Opera: Mrs. Naidoo (Satyagraha), Nederlandse Reisopera: Mimì (La Bohème), Garsington Opera: Governess (The Turn of the Screw)

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
2024 Debüt als Gräfin Almaviva in Le nozze di Figaro

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin