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Sophie Jira

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Sophie Jira, geboren in Wien, verbrachte ihre Jugend auf dem Stehplatz der Oper. Sie studierte Musikwissenschaft an der Universität Wien und widmet sich seitdem schwerpunktmäßig der Operette. Als Dramaturgin gastiert sie regelmäßig an der Volksoper Wien.
Erste berufliche Erfahrungen sammelte sie im Pressebüro der Wiener Staatsoper, der Organisation des Wiener Opernballs, im Wiener Narrenturm sowie in der Sendungsgestaltung beim Kultur-Radiosender Ö1.

Von 2020 bis 2024 war Sophie Jira als Musiktheaterdramaturgin am Theater Altenburg Gera engagiert, wo sie mit Regisseuren wie Achim Freyer, Bernd Mottl und Laurence Dale zusammenarbeitete. Ihre erste abendfüllende Operette Redoute in Reuß (Musik: Olav Kröger), verortet im Fürstentum Reuß-Greiz-Schleiz, wurde 2024 am Theater Gera uraufgeführt. Es folgten weitere Auftragswerke wie das Freilichtspektakel Der Weg des Orpheus (2025).
Sophie Jira ist Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute der Deutsche Bank Stiftung in der Sparte Libretto. Ihr Opern-Dreiteiler SONST GUTE NACHT wird 2026 vom Ensemble Modern in Frankfurt am Main uraufgeführt.
Seit der Spielzeit 2024/25 ist Sophie Jira Dramaturgin an der Komischen Oper Berlin.

Stand: Februar 2026

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

30. April 2026
Im letzten Teil der Oper tritt eine Anspielung auf Donald Trump auf, doch wird er nicht wörtlich als er selbst dargestellt, sondern durch Mutanten verkörpert, die sich seiner Slogans und der Sprache der Selbstinszenierung bedienen.
Auf sehr treffende Weise zeichnet Olga Neuwirth hier ein Bild des gegenwärtigen Populismus und Nationalismus. Sie zeigt, wie gefährlich Politik wird, wenn sie sich in ein Spektakel verwandelt und beginnt, auf gesellschaftlicher Angst sowie auf der Ausgrenzung anderer zu basieren.

Regisseurin Ewelina Marciniak über ihre Neusinszinierung von Olga Neuwirths Oper Orlando, in: Corinna Kolbe: Abgesang auf das Patriarchat, Tagesspiegel Spielzeit von 24.04.2026
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