Lichtdesigner

Die­go Leetz­

Der Berliner Diego Leetz arbeitet seit 1988 am Theater und gestaltet seitdem das Licht im In- und Ausland, u. a. an der Staatsoper Unter den Linden bei Giuseppe Verdis La forza del destino für Stefan Herheim, Joseph Haydns Il mondo della luna für Karoline Gruber (Co-Produktion mit den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik), Paul Abrahams Die Blume von Hawaii für Andrea Schwalbach, Gaetano Donizettis Maria Stuarda für Karsten Wiegand sowie Zwischen Licht und Schatten für Derek Gimpel und das Klangforum Wien. Weitere Arbeiten sind Giacomo Puccinis Turandot für Alain Wullschleger am Istana Budaya Kuala Lumpur, Georg Friedrich Händels Ezio mit Günter Krämer bei den Schwetzinger Festspielen, Glucks Iphigénie et Tauride und Telemaco mit Torsten Fischer am Theater an der Wien.

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

30. April 2026
Im letzten Teil der Oper tritt eine Anspielung auf Donald Trump auf, doch wird er nicht wörtlich als er selbst dargestellt, sondern durch Mutanten verkörpert, die sich seiner Slogans und der Sprache der Selbstinszenierung bedienen.
Auf sehr treffende Weise zeichnet Olga Neuwirth hier ein Bild des gegenwärtigen Populismus und Nationalismus. Sie zeigt, wie gefährlich Politik wird, wenn sie sich in ein Spektakel verwandelt und beginnt, auf gesellschaftlicher Angst sowie auf der Ausgrenzung anderer zu basieren.

Regisseurin Ewelina Marciniak über ihre Neusinszinierung von Olga Neuwirths Oper Orlando, in: Corinna Kolbe: Abgesang auf das Patriarchat, Tagesspiegel Spielzeit von 24.04.2026
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