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Olivia Clarke

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Olivia Clarke, ehemalige Fellow an der English National Opera und Assistenzdirigentin beim City of Birmingham Symphony Orchestra, gab kürzlich ihr Debüt beim Royal Philharmonic Orchestra und National Symphony Orchestra Irland. Clarke dirigierte Produktionen an der English National Opera, beim Glyndebourne Festival, an der Welsh National Opera und Royal Academy of Music London und gastierte an der Royal Ballet and Opera in Covent Garden und der Opéra Orchestre Rouen Normandie. Auf der symphonischen Bühne arbeitete sie mit dem Hallé Orchester, der Philharmonia, der Royal Northern Sinfonia, dem St Endellion Festival, dem Bridges Kammerorchester, dem Britten Sinfonia und dem Sinfonia Viva. Als Dirigierstipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes absolvierte Olivia Clarke eine Ausbildung an der International Conducting Academy Berlin der Universität der Künste Berlin, die sie 2020 abschloss. Bevor sie nach Berlin zog, absolvierte sie außerdem ihren Master in Gesang am Royal Conservatoire of Scotland. Clarke ist Associate des Royal College of Organists und schloss ihren Bachelor in Musik mit einem Orgelstipendium am Queen’s College der University of Oxford ab. Ihre Karriere wird von der Philip Loubser Foundation und der Royal Philharmonic Society unterstützt.

Stand: März 2026

Magazin

9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt
17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear