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Olivia Clarke

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Olivia Clarke, ehemalige Fellow an der English National Opera und Assistenzdirigentin beim City of Birmingham Symphony Orchestra, gab kürzlich ihr Debüt beim Royal Philharmonic Orchestra und National Symphony Orchestra Irland. Clarke dirigierte Produktionen an der English National Opera, beim Glyndebourne Festival, an der Welsh National Opera und Royal Academy of Music London und gastierte an der Royal Ballet and Opera in Covent Garden und der Opéra Orchestre Rouen Normandie. Auf der symphonischen Bühne arbeitete sie mit dem Hallé Orchester, der Philharmonia, der Royal Northern Sinfonia, dem St Endellion Festival, dem Bridges Kammerorchester, dem Britten Sinfonia und dem Sinfonia Viva. Als Dirigierstipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes absolvierte Olivia Clarke eine Ausbildung an der International Conducting Academy Berlin der Universität der Künste Berlin, die sie 2020 abschloss. Bevor sie nach Berlin zog, absolvierte sie außerdem ihren Master in Gesang am Royal Conservatoire of Scotland. Clarke ist Associate des Royal College of Organists und schloss ihren Bachelor in Musik mit einem Orgelstipendium am Queen’s College der University of Oxford ab. Ihre Karriere wird von der Philip Loubser Foundation und der Royal Philharmonic Society unterstützt.

Stand: März 2026

Magazin

4. September 2026

Archaisches Elementartheater

Mich fasziniert, wie Reimann mit diesen zeitlosen Themen des Stoffs umgeht: eine dysfunktionale heteronormative Familie als Metapher für die ganze Welt, Macht, Machtmissbrauch, Krieg, Wahnsinn. In Lear geht es um enge zwischenmenschliche Beziehungen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Körper, die Emotionen, die Stimmen. […] Es wird ein archaisches Elementartheater: konzentriert, ohne Schnickschnack. Der Hangar 4 ist das Bühnenbild. Wenn nur zwei Menschen in Hysterie und voller Angst über diese große Fläche laufen – das alleine ist schon Theater.
#KOBLear