George Petrou
Geboren in Athen, begann George Petrou seine musikalische Laufbahn als Konzertpianist, bevor er sich dem Dirigieren zuwandte. Er ist künstlerischer Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen und des Athener Orchesters Armonia Atenea, mit dem er auf zahlreichen Tourneen und Aufnahmen sowohl auf historischen als auch auf modernen Instrumenten zu hören ist.
Petrou hat weltweit Engagements, darunter Auftritte in der Elbphilharmonie in Hamburg, am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, am Palau de la Música Catalana in Barcelona, am Concertgebouw in Amsterdam, an der Arena di Verona, am Teatro La Fenice in Venedig und am Teatro alla Scala in Mailand.
Petrou hat weltweit Engagements, darunter Auftritte in der Elbphilharmonie in Hamburg, am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, am Palau de la Música Catalana in Barcelona, am Concertgebouw in Amsterdam, an der Arena di Verona, am Teatro La Fenice in Venedig und am Teatro alla Scala in Mailand.
Zuletzt inszenierte und dirigierte er Vivaldis Il Giustino am Drottningholm Slottsteater in Stockholm, Händels Giulio Cesare in Egitto an der Nederlandse Reisopera und bei den Internationalen Händel-Festspiele Göttingen sowie Mozarts Idomeneo am Olympia Theater in Athen.
Engagements als Gastdirigent führten ihn an Häuser wie die Oper Stuttgart, die Oper Köln, die Oper Leipzig, das Theater an der Wien, das Opernhaus Zürich, die Opéra de Lausanne, die Korea National Opera, die Opéra Royal du Château de Versailles und die Royal Swedish Opera.
Seine Aufnahme von Händels Alessandro wurde bei den International Opera Awards als »Aufnahme des Jahres« gewürdigt, wurde für den GRAMMY nominiert und gewann einen Echo Klassik in der Kategorie »Best Opera Recording«. Petrous Aufnahmen wurden darüber hinaus bereits von Gramophone-Editor’s-Choice und Diapason d’or ausgezeichnet.
Magazin
9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt
25. September 2026
In Memoriam: Arwid Lagenpusch
Die Komische Oper Berlin trauert um Arwid Lagenpusch, der am 9. September im Alter von 92 Jahren verstorben ist. Von Anfang der 1960er Jahre bis Mitte der 1990er Jahre war Arwid Lagenpusch an der Komischen Oper Berlin als Fotograf beschäftigt, so dass er über eine Zeit von 34 Jahren hinweg im Wortsinne das Bild unseres Hauses mitbestimmte.
18. September 2026
»Ein weiterer Bühnenakteur ist in dieser außergewöhnlichen Berliner Inszenierung das Orchester: Streicher und Bläser sind sichtbar an einer Seite der Bühne auf einem Podium positioniert, an der gegenüberliegenden Seite befinden sich auf zwei Gerüsten mit jeweils drei Ebenen die Schlaginstrumente. Reimanns seismografisch genaue Ausdeutungen der Stimmungen und Emotionen im Orchester werden somit nicht bloß akustisch als schneidende Gesten, Donnergrollen, Eruptionen, Peitschenhiebe, Zischen und Klagen erlebt, sondern auch visuell. Dirigent Nicholas Carter hält das Orchester der Komischen Oper Berlin von Anfang bis Ende auf Hochspannung. Die Einsätze sind auf den Punkt und reagieren flexibel auf die Sänger. Ein gelungener Saisonstart der Komischen Oper Berlin.«
Ecki Ramón Weber, Concerti, 18.9.2026, Machtgier, Morde, Mafia
Ecki Ramón Weber, Concerti, 18.9.2026, Machtgier, Morde, Mafia
#KOBLear
18. September 2026
Im Untergang gefangen
Ein Gespräch mit Bühnenbildnerin Rebecca Ringst über ihre Ausstattung zu Aribert Reimanns Lear im Hangar und dass sich Weite und Beklemmung keineswegs widersprechen
#KOBLear
17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
